Willy Fueter (ausgesprochen ;Hans Bickel, Christoph Landolt: Duden. Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. Hrsg. vom Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2012, S. 88. * 11. August 1909 in Bern; † 26. Oktober 1962 ebenda) war ein Schweizer Schauspieler.

Werdegang Willy Fueter besuchte die Handelsschule in Lausanne und beendete das Studium als Nationalökonom an der Universität Bern. Um sich in der Textilbranche weiterzubilden, vertiefte er seine Kenntnisse in London, wo er erstmals mit der Theaterszene in Berührung kam. Er nahm Schauspielunterricht in Salzburg und Berlin und debütierte 1939 in Bremen.

Nach dem Krieg übernahm Willy Fueter die ersten Filmrollen im britischen Film. Der Tod seines Vaters führte zur Rückkehr in die Schweiz und zur Übernahme des väterlichen Kleidergeschäftes in Bern. Es folgten weitere Theaterrollen und die Mitwirkung in Schweizer Dialektfilmen von Franz Schnyder und Kurt Früh. Zudem arbeitete er mit Bernhard Wicki zusammen.

Willy Fueter heiratete 1959 Sonja Krebs (1934–2018), Tochter des Kunstmalers Walter Krebs (1900–1965). Der Verbindung entsprang ein Sohn. Fueter erlag einem Herzinfarkt.

Filmografie 1947: White Cradle Inn 1948: Snowbound 1948: One Night with You 1955: … Und ewig ruft die Heimat (Uli der Pächter) 1956: Kitty und die grosse Welt 1957: Die Angst vor der Gewalt (Der 10. Mai) 1958: Die Käserei in der Vehfreude 1960: Der Herr mit der schwarzen Melone 1960: Anne Bäbi Jowäger 1961: Das Wunder des Malachias 1962: Es Dach überem Chopf 1962: Der 42. Himmel

Literatur Hervé Dumont: Geschichte des Schweizer Films. Spielfilme 1896–1965. Schweizer Filmarchiv / Cinémathèque suisse, Lausanne 1987, ISBN 2-88267-001-X.

Weblinks

Willy Fueter auf willyfueter.ch Willy Fueter auf journal-b.ch Willy Fueter auf derbund.ch

Nachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Person (Bern) Willy Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1909 Kategorie:Gestorben 1962 Kategorie:Mann