Susanne Schwab ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Fernsehmoderatorin und Autorin.

Leben und Karriere Schwab wuchs in Peking auf.Helmut Schödel: Seele brennt. Der Dichter Werner Schwab. Deuticke, Wien 1995, ISBN 3-216-30142-7, S. 133. Ihre Schauspielausbildung erhielt Susanne Schwab von 1975 bis 1978 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (DDR).

Schwab ist seit 1983 freiberuflich tätig. Sie arbeitete 1985 bis 1990 in der Sendung Susannes Spielzeugheim für das Kinderprogramm des DFF. Schon 1984 wurde sie Programmansagerin beim DFF, später kurzzeitig Sprecherin und Moderatorin bei RTL, anschließend beim SFB. Von 2006 bis 2014 war sie Moderatorin bei Astro TV.

Sie spricht neben Deutsch auch Englisch und Russisch. Ihre Stimmlage ist Mezzosopran.

Theaterengagements 1978–1983: Deutsches Theater Berlin 1978–1983: Bühnen der Stadt Gera

Filmografie (Auswahl) Kino 1987: Hasenherz 1988: Moritz in der Litfaßsäule 1990: Lasst mich doch eine Taube sein 1992: Moebius 1999: Otto – Der Katastrofenfilm

Fernsehfilme 1970: Unsere Klasse – Große Klasse 1984: Mit vierzig hat man noch Träume 1985: Polizeiruf 110 – Treibnetz (Fernsehreihe) 1986: Polizeiruf 110 – Parkplatz der Liebe 1987: Jan Oppen 1987: Altes Herz geht auf die Reise 1987: Zwei Ärztinnen 1987: Polizeiruf 110 – Der Tote zahlt 1987: Der Staatsanwalt hat das Wort – Teuer bezahlt 1988: Der Geisterseher 1988: Eine Magdeburger Geschichte 1988: Stunde der Wahrheit 1989: Der Staatsanwalt hat das Wort: Geisterfahrer 1989: Polizeiruf 110 – Mitternachtsfall 1989: Die gläserne Fackel (Fernsehmehrteiler, Folge: Zukunftslinien) 1990: Selbstversuch 1990: Laßt mich doch eine Taube sein 1990: Der Westminster-Gong 1990: Die Sprungdeckeluhr 1990: Polizeiruf 110 – Tödliche Träume 1993: Krücke (Film) 1995: Die Bratpfannenstory 2010: Das Glück ist eine Katze

Fernsehserien 1985–1990: In Susannes Spielzeugheim 1986: Die Leute von Züderow 1988: Zahn um Zahn – Die Praktiken des Dr. Wittkugel (Folge: Besuch für Häppchen) 1989: Johanna (Fernsehserie) (Folge: Umwege) 1990: Klein, aber Charlotte (Fernsehserie) 1992: Sherlock Holmes und die sieben Zwerge 1996: Alarmcode 112 (Fernsehserie) 1997: Im Namen des Gesetzes 1998: Fieber (Fernsehserie) 1998: Unser Charly 2005–2008: Schloss Einstein 2007: Das Ärztehaus 2009: Anna und die Liebe

Fernsehmoderationen (Auszug) 1984–90: Lottozahlen, Nachrichten, Programmpräsentation 1991–93: Nachrichten, Programmpräsentation 1993–94: Frühstücksfernsehen 1994–98: Presseschau, Die Umschau, Lottozahlen 2001: Mitteldeutsche Profile 2004: Ruppiner Bilderbogen 2006: Drehscheibe Dresden 2006–2014: Astro TV

Synchronisation (Auszug) 1999: Tag der Vergeltung – Du hast meinen Sohn missbraucht – Christine Lahti als Ellie Nesler 2000: Aufgelegt! – Stephanie Ittleson als Victoria 2000: Erin Brockovich – Marg Helgenberger als Donna Jensen 2000: Secret Agent Man (Fernsehserie) – Suleka Mathew als Ellen

Hörspiele 1984: Zlatko Seselj: Die Abenteuer der kleinen Magdica (Die Gans) – Regie: Albrecht Surkau (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR) 1985: Volksbuch: Till Eulenspiegels mehrsteils wohlige Nacht in der Herberg zu Kneiteln (Schmiedin) – Regie: Andreas Scheinert, Jürgen Schmidt (Hörspiel – Litera) 1986: Hans Christian Andersen: Des Kaisers neue Kleider (1. Frau) – Regie: Dieter Scharfenberg (Kinderhörspiel – Litera) 1987: Andreas Scheinert: Des Teufels Triller (Holzhauerin) – Regie: Andreas Scheinert (Hörspiel – Litera) 1989: Astrid Rösel: Picknick mit einem Toten (Peggy Soon) – Regie: Detlef Kurzweg (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1989: Luise Rinser: Detektivin Susi löst einen ungewöhnlichen Fall (Frau) – Regie: Manfred Täubert (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)

Auszeichnungen 2007: Dritter Platz in der Zuschauer Wahl der beliebtesten Fernsehansagerinnen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Synchronsprecher Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland) Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau