Wilhelm Hermann Rudolf Flottmann (* 13. Juni 1812 in Malchow (bei Berlin)Nadwarciański rocznik historyczno-archiwalny, Ausgaben 7–8, 2000, S. 113.; † 25. August 1891 in Neustrelitz)Kirchenbuch Neustrelitz (Stadt): Sterbe- und Begräbniseintrag Nr. 130/1891.Erforschtes und Erlebtes aus dem alten Berlin. Festschrift zum 50jahrigen Jubiläum des Vereins für die Geschichte Berlins, Hrsg. Verein für die Geschichte Berlins, Berlin 1917, S. 297.Paul von Salvisberg (Hrsg. Red.), Albert Freisdorff: Academische Monatshefte. Organ der deutschen Corpsstudenten, Nr. 95, Heft 11, VIII. Jahrgang, Unsere Toten (Sommer-Semester 1891), Freitag 26. Februar, Winter-Semester 1891/92, E. Mühlthaler Hof-Buchdruckerei, München 1892, S. 491. war ein deutscher Verwaltungsjurist, preußischer Landrat und Rittergutsbesitzer.
Leben Hermann Flottmann wurde als Sohn eines Rittergutsbesitzers auf Rathstock bei Frankfurt (Oder) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin studierte er Rechtswissenschaft. 1834 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.Kösener Corpslisten 1930, Hrsg. Otto Gerlach, Im Verlag der Deutschen Corpszeitung, Frankfurt am Main 1930, 11/185; 122/329. 1835 schloss er sich dem Corps Vandalia Rostock an.Immatrikulation in Rostock im Rostocker Matrikelportal nicht nachweisbar. an. Nach dem Studium trat er in den Staatsdienst ein. 1847–1849 war er Landrat im Kreis Landsberg (Warthe). Er benötigte drei Wahlgänge, da die Kreisstände sich auch nach einem neuen Termin nicht einigten konnten und dann den zuständigen Regierungspräsidenten um die Ernennung Flottmanns, der den Kreis schon intermeristisch leitete, baten.Christiane Eifert: Paternalismus und Politik. Preußische Landräte im 19. Jahrhundert (Hochschulschrift. Zugleich Freie Univ. Berlin, Habil.-Schrift, 2002), In: Theorie und Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft; 20, Westfälisches Dampfboot, Münster 2003, S. 120, S. 264, S. 286.
Vom Vater erbte er ein 280 ha großen Rittergutsanteil in Rathstock, östlich von Berlin gelegen. Den Ruhestand verlebte er auf Sophienhof in Mecklenburg, einem OrtsteilZur Residenzstadt Neustrelitz gehören die Stadt- und Ortsteile: Innenstadt, Zierke mit Rudow, Tannenhof, Wiesenthal, Sophienhof etc., Hrsg. Stadt Neustrelitz, 2023. von Neustrelitz.
Literatur Gustav Gotthilf Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Selbstverlag, Druck Wailandt AG, Aschaffenburg 1928, S. 69. Nr. 185. Portrait und Kurzvita
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Landkreis Landsberg (Warthe)) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1812 Kategorie:Gestorben 1891 Kategorie:Mann