Hans-Ulrich Rosemann (* 14. März 1904 in Bonn; † 16. April 2006 in Marburg in: www.laekh.de; abgerufen am 3. Mai 2014) war ein deutscher Physiologe und Hochschullehrer.
Leben Familie und Ausbildung Der evangelisch getaufte, gebürtige Bonner Hans-Ulrich Rosemann, Sohn des ordentlichen Professors für Physiologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Rudolf Rosemann (1870–1943) und dessen Ehefrau Paula geborene Schneider, wandte sich nach dem Abitur dem Studium der Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er seit 1923 der Burschenschaft Alemannia Münster angehörte,Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 402. der Eberhard Karls Universität Tübingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Philipps-Universität Marburg zu, dort erfolgte 1929 seine Promotion zum Dr. med. Hans-Ulrich Rosemann vermählte sich im Jahr 1931 mit Margret geborene Achilles. Dieser Verbindung entstammten drei Kinder namens Irmgard, Werner sowie Günther. Hans-Ulrich Rosemann verstarb im April 2006 im hohen Alter von 102 Jahren in Marburg.
Er war der jüngere Bruder des außerplanmäßigen Professors für Darstellende Geometrie und Praktische Mathematik an der Technischen Hochschule Hannover, Walther Rosemann (1899–1971), sowie des ordentlichen Professors für Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, Heinz Rudolf Rosemann (1900–1977).
Berufliche Laufbahn Hans-Ulrich Rosemann trat nach seinem Studienabschluss eine Assistentenstelle am Physiologischen Institut der Philipps-Universität Marburg an. Der in weiterer Folge zum Oberassistenten Beförderte habilitierte sich 1935 als Privatdozent für das Fach Physiologie. 1942 erfolgte seine Ernennung zum außerplanmäßigen Professor, 1958 zum Wissenschaftlichen Rat, 1966 zum Abteilungsvorsteher, 1969 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.
Publikationen Autor Zur Frage der Thyroxin-Wirkung auf den Skelettmuskel, Marburg, Medizinische Dissertation, 1929, J. F. Lehmann, München, 1929 Die unsichtbare Strahlung der Organismen, in: Rudolf Dittler (Hrsg.): Handwörterbuch der Naturwissenschaften, Band 9, G. Fischer, Jena, 1934 Herausgeber Leonard Landois (Begr.): Physiologie des Menschen : Mit besonderer Berücksichtigung der chemischen und pathologischen Physiologie, 26. Auflage, vollständig neubearbeitet, Urban & Schwarzenberg, München; Berlin, 1950 Leonard Landois (Begr.): Lehrbuch der Physiologie des Menschen, 28. Auflage in 2 Bänden, Urban & Schwarzenberg, München; Berlin, 1962
Literatur Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Band 2. 10. Ausgabe, Walter de Gruyter & Co, Berlin 1966, S. 2028. Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte: Naturwissenschaftliche Rundschau, Band 20, Stuttgart, 1967, S. 224. Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Band 2, 13. Ausgabe, De Gruyter: Berlin, New York 1980, ISBN 3-11-007434-6, S. 3199. Walter Habel (Begr.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who, XXXIII. Ausgabe (vormals Degeners Wer ist's?), Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck, 1994, ISBN 3-7950-2015-8, S. 1109.
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Einzelnachweise
Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Humanphysiologe Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 2006 Kategorie:Hundertjähriger Kategorie:Mann