Carl Burchard (* 18. Februar 1815 in Kieselkehmen, Ostpreußen; † 5. Juli 1903 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Gutsbesitzer, Abgeordneter und Verwaltungsjurist in Preußen.Walter Passauer: Corpstafel der Littuania zu Königsberg. Königsberg 1935.
Leben Burchard studierte an der Albertus-Universität Königsberg Rechtswissenschaft. Im Wintersemester 1833/34 wurde er in der Corpslandsmannschaft Littuania aktiv.Kösener Korpslisten 1910, 140/101 Er saß auf dem Familiengut Krauleidzen im Kreis Gumbinnen. Als Regierungsreferendar und Kreisdeputierter wurde er am 18. Januar 1841 zum Landrat im Kreis Gumbinnen bestellt.Kreis Gumbinnen (territorial.de) Nach 48 Jahren folgte ihm sein Sohn Franz Burchard am 1. Oktober 1889.
Burchard gehörte 1850 dem Volkshaus des Erfurter Unionsparlaments an. Er war Abgeordneter des 4. Wahlbezirks der Provinz Preußen (Gumbinnen, Insterburg, Stallupönen) und gehörte der Fraktion der Bahnhofspartei an. 1850–1852 und 1855–1858 saß er für den Wahlkreis Gumbinnen 4 in der Zweiten Kammer des Preußischen Landtags bzw. im Preußischen Abgeordnetenhaus an. Er vertrat von 1882 bis 1893 den Wahlkreis Gumbinnen 3 (Gumbinnen, Insterburg) im Preußischen Abgeordnetenhaus und gehörte zur Fraktion der Konservativen Partei.
Ehrungen Charakterisierung als Geheimer Regierungsrat
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Kreis Gumbinnen) Kategorie:Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Geheimer Regierungsrat Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1815 Kategorie:Gestorben 1903 Kategorie:Mann