sokuhi oder soku-hi (jap. ) ist eine japanische LogikformG. S. Axtell. Comparative Dialectics: Nishida Kitaro's Logic of Place and Western Dialectical Thought, Philosophy East and West. Vol. 41, No. 2 (April 1991). S. 163–184. University of Hawaii Press, Hawaii, USA., in der sich Affirmation (jap. soku) und Negation (jap. hi) wechselseitig durchdringen (jap. egoteki). Die Kernformulierung lautet: Indem A nicht A ist, ist A eben A.Hisao Matsumaru: Ke (Vorläufigkeit) in der Philosophie Keji Nishitanis S. 23 Dieser Gedankengang stammt aus Formulierungen des Diamant-Sutra, diese Prajna-Intuition ist dann unter dem Titel sokuhi von Daisetz Teitaro Suzuki weiterentwickelt worden und im Zusammenhang mit dem Konzept der Leerheit (jap. , kū) in den Ansatz der Kyōto-Schule von Nishida Kitarō integriert worden.

Von der Kyōto-Schule wird ein Interferieren von Dualismen mit sokuhi, etwa Herrschaft und Knechtschaft (Hegelrezeption bei Nishida) oder von nihilum und shunyata (Heideggerrezeption bei Nishitani) angeregt.Hisao Matsumaru: Ke (Vorläufigkeit) in der Philosophie Keji Nishitanis Fiph-Journal-2014-Fruehjahr S. 22 f Literatur Daisetz Teitaro Suzuki: Studies in Zen (New York: Delta, 1955), S. 119–120. Hisao Matsumaru: Ke (Vorläufigkeit) in der Philosophie Keji Nishitanis Fiph-Journal-2014-Fruehjahr S. 22 ff Mazumi Shimizu: Das „Selbst“ im Mahāyāna-Buddhismus in japanischer Sicht und die „Person“ im Christentum im Licht des Neuen Testaments, 1981, S. 17 ff

Weblinks Nicholaos John Jones: The logic of soku in the kyoto school 'The Kyoto School' Artikel in der Stanford Encyclopedia of Philosophy Abschnitt 4

Einzelnachweise

Kategorie:Philosophische Logik Kategorie:Nichtklassische Logik Kategorie:Japanische Philosophie Kategorie:Zen