mini|hochkant|Urkunde zum Max-Reger-Preis mini|Medaille zum Max-Reger-Preis Der Max-Reger-Kunstpreis war ein Kunstpreis des Bezirkes Suhl in der DDR. Er wurde alljährlich am 7. Oktober zum Tag der Republik an Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst des Bezirkes Suhl verliehen. Namensgeber des Preises war der Komponist und Dirigent Max Reger, der von 1911 bis 1915 in der ehemaligen Residenzstadt Meiningen lebte und hier bis 1914 die Meininger Hofkapelle leitete.Kuratorium Meiningen (Hrsg.): Lexikon zur Stadtgeschichte Meiningen. Bielsteinverlag, Meiningen 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2. Seiten 178/179. Diese humanistische Tradition der Stadt Meiningen lief mit dem Einigungsvertrag 1990 aus.
Die Verleihung fand im Marmorsaal des Schlosses Elisabethenburg in Meiningen statt. Zu dem Festakt wurde unter anderem das Max-Reger-Kammermusikensemble engagiert. Der Preis war mit 3000 Mark der DDR dotiert und bestand aus einer Bronzemedaille im Lederetui sowie aus einer repräsentativen Ledermappe mit Urkunde. Der Preis hatte verschiedene Klassen, darunter die Klassen „Literatur“ und „Theater“.
Preisträger (Auswahl) Konrad Mann (Dirigent, Pianist) 1962 Walter WernerWerner, Walter In Deutsches Literatur-Lexikon. Werenberg - Wiedling Walter de Gruyter, 2011, S. 152. (Schriftsteller) 1962 Erich Wurzer (Bildhauer) 1963 Olaf Koch (Dirigent) 1964 Werner SchwarzStaatsarchiv Meiningen. (Kunstmaler, Grafiker) 1965 Wolfgang Hocke (Dirigent) 1967 Curt Letsche (Schriftsteller) 1969 Fritz Kühn (Kunstschmied, Bildhauer) 1970 Ali Kurt BaumgartenGrafik Museum Bad Steben (Kunstmaler) 1971 Volkhard Precht, Glasgestalter, 1974 Günther Hofmann (Opernsänger und -regisseur) für Theater 1975 Chris HornbogenHornbogen, Chris In: Kürschners Deutscher Literaturkalender 1988. Gruyter, 1988. (Literat) 1977 Günter Dührkop (Maler und Grafiker) 1977 Meininger Chorgemeinschaft Horst Jäger (Autor) für Literatur 1979 Joachim Knappe (Schriftsteller) 1979 Kammerorchester der TH Ilmenau 1979 Landolf Scherzer lesezeichen-ev.de. (Schriftsteller) 1980 Elfriede Seibt (Malerin und Grafikerin) 1980 Wolfgang Rinecker (Autor) 1981 Albrecht Greiner-Mai, Glasgestalter, 1982 Suhler Knabenchor 1985 Peter Ehrlicher (Sänger) 1988 Folkloreensemble Neuhaus am Rennsteig 1989 Chorgemeinschaft Krayenberg Wolfgang Rommel
Der Max-Reger-Kunstpreis ist nicht zu verwechseln mit dem Mainfränkischen Kunstpreis als NS-Ehrung, der auch als Max-Reger-Preis bezeichnet wurde.
Einzelnachweise Kopie der Originalurkunde aus dem Nachlass von Günther Hofmann im Archivportal Thüringen. Abgerufen am 31. Juli 2014.
Kategorie:Kunstpreis (DDR) Kategorie:Ehemalige Auszeichnung Kategorie:Bezirk Suhl Kategorie:Kultur (Meiningen) Kategorie:Erstverleihung 1962 Kategorie:Regionale Auszeichnung Kategorie:Max Reger als Namensgeber