mini|Andreas Rüttenauer (2014) mini|taz-Chefredakteur Andreas Rüttenauer auf dem taz.lab am 12. April 2014 in Berlin während der Veranstaltung der taz-Genossenschaft: „Die taz baut ein neues Haus“ Andreas Rüttenauer (* 19. Januar 1968 in München)Das ist Andreas Rüttenauer. In: Rhein-Zeitung. 23. Januar 2012, abgerufen am 18. November 2021. ist ein deutscher Journalist. Er war kurzzeitig Chefredakteur der taz.

Leben Rüttenauer studierte zunächst Slawistik, brach das Studium aber ab. Er trat als Kabarettist auf Kleinkunstbühnen auf. In einer Lokalredaktion der Süddeutschen Zeitung lernte er journalistisch zu arbeiten. Rüttenauer schreibt seit 2001 für die taz, seit 2006 als Sportredakteur. Er gehörte von 2008 bis 2009 dem Redaktionsrat an. Er veröffentlichte ein Sachbuch im Verbrecher Verlag und ist Co-Herausgeber eines weiteren Buches im selben Verlag.. Personeneintrag zu Andreas Rüttenauer. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 26. April 2014.

Um auf Missstände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufmerksam zu machen, kandidierte der Sportjournalist Rüttenauer im Jahr 2012 (erfolglos) für den Vorsitz des DFB. Ines Pohl und Andreas Rüttenauer an der Spitze. In: Hannoversche Allgemeine. 11. März 2014, abgerufen am 18. November 2021.

Andreas Rüttenauer ist ein Urenkel des Schriftstellers Benno Rüttenauer und ein Enkel der Erziehungswissenschaftlerin Isabella Rüttenauer.

taz-Chefredakteur Von April 2014 bis Juli 2015 war Rüttenauer gleichberechtigt mit Ines Pohl Chefredakteur der taz. Nach dem Abgang von Pohl leitete er die Redaktion kurzzeitig bis zum 14. September 2015. Am 15. September 2015 übernahm Georg Löwisch die Chefredaktion. –Siehe auch END/nna/nh: . In: nna-news.org, News Network Anthroposophy Limited (NNA), 16. Juli 2015 („BERLIN (NNA) – Der Vorstand der taz hat Georg Löwisch (41) zum neuen Chefredakteur berufen. Er wird das Amt Mitte September antreten. Dies teilte die taz-Redaktion in Berlin mit.“). Andreas Rüttenauer leitete ab 2015 die neu gegründete Medien- und Ideenwerkstatt in der taz.Personenführung #74: Andreas Rüttenauer: Spitzentazler und Pfundskerl. In: taz.info, abgerufen am 20. September 2015, abgerufen am 18. November 2021.

Kabarettist Bis 1997 trat Andreas Rüttenauer im 1983 von Christian Springer und Helmut Schleich gegründeten Kabarett Fernrohr auf. Die drei gehören zu den Mitbegründern des Münchner Kleinkunst-Nachwuchsfestivals Kabarett Kaktus.

Veröffentlichungen Pokalfinale. Roman. Verbrecher Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-935843-24-0. In: verbrecherverlag.de, abgerufen am 26. April 2014. Münchenbuch. Anthologie. Texte und Bilder von Jenny Bleek u. a. Hrsg. von Andreas Rüttenauer und Jörg Sundermeier. Verbrecher Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-935843-45-3. In: verbrecherverlag.de, abgerufen am 26. April 2014.

Weblinks

Christian Meier: „Unabhängig denkende Menschen“: Die taz bekommt eine Doppelspitze. In: Meedia. 11. März 2014 taz-Chefredaktion mit neuer Doppelspitze. (PDF; 39 kB) Pressemitteilung. In: taz. 20. März 2014

Einzelnachweise

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