Billy-Montigny [] ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lens, zum Kanton Harnes und zum Gemeindeverband Lens-Liévin.

Geographie Die Stadt Billy-Montigny liegt in der historischen Landschaft Gohelle im Nordfranzösischen Kohlerevier inmitten der dicht bebauten Agglomeration um Lens. Nachbargemeinden von Billy-Montigny sind Fouquières-lès-Lens im Norden, Montigny-en-Gohelle im Nordosten, Hénin-Beaumont im Osten, Rouvroy im Süden, Méricourt im Westen und Südwesten sowie Noyelles-sous-Lens im Nordwesten, wobei die Stadt mit allen Nachbargemeinden baulich zusammengewachsen ist. Durch das Stadtgebiet führt die frühere Route nationale 43, unmittelbar nördlich verläuft die Autoroute A21.

Geschichte Als gallorömisches Oppidum Billiacum ist der Ort schon seit der römischen Kaiserzeit bekannt. Ab dem vierten Jahrhundert kamen Normannen aus Skandinavien hierher.

Mit der Entdeckung der Kohlevorkommen ab 1720 wurden Minen in den Untergrund getrieben. Der Kohleabbau in Billy-Montigny begann allerdings erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Beim Grubenunglück von Courrières 1906 wurden zahlreiche Bergleute aus Billy-Montigny getötet.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022 Einwohner 10.593 10.028 8834 7682 8126 8396 8018 8284 8027 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Martin Kirche Saint-Louis Der parcours des rescapés erinnert an die Toten des Grubenunglücks Grube Schneider-Landrieu deutscher Soldatenfriedhof

Gemeindepartnerschaften Die Gemeinde unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten und Gemeinden: Bönen, Nordrhein-Westfalen (Deutschland) Trzebinia, Kleinpolen (Polen) Reggello, Provinz Florenz (Toskana, Italien)

Persönlichkeiten Jean-Georges Deledicque (1925–1997), römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Lille

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