Irigny ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) in der Métropole de Lyon in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Lyon und war bis 2015 der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Irigny. Ihre Bewohner werden Irignois genannt.

Geographie Irigny ist eine banlieue im Süden von Lyon. Nachbargemeinden sind Pierre-Bénite im Norden, Oullins-Pierre-Bénite im Nordosten, Feyzin im Osten, Solaize im Südosten, Vernaison im Süden, Charly im Südwesten sowie Saint-Genis-Laval im Westen und Nordwesten.

An der östlichen Gemeindegrenze verläuft der Fluss Rhône.

Geschichte Im Zweiten Weltkrieg befand sich in Irigny eine Waffenfabrik, die im Rahmen der Kollaboration produzierte.

Verkehr Irigny hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Moret-Veneux-les-Sablons–Lyon-Perrache. Im Jahr 2019 wurde der neue Haltepunkt Irigny-Yvours in Betrieb genommen. Dieser wird von Zügen des TER Auvergne-Rhône-Alpes der Verbindung Givors-Ville–Lyon-Perrache bedient.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017 Einwohner 3337 3679 5226 6828 7955 8330 8258 8641 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Château d’Irigny, Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, zwischen 1196 und 1226 vom Erzbischof Lyons Renaud de Forez errichtet, heutige Bibliothek Château de la Combe mit Waschhaus, im 18. Jahrhundert errichtet Château de la Damette Villa Bagatelle Kirche Fort de Champvillard, Befestigungsanlage zum Schutze Lyons in den Jahren 1879 bis 1881 errichtet Fort de Montcorin, in den Jahren 1877 bis 1879 errichtet mini|Château d’Irignymini|hochkant=0.9|Château de la Combe Partnergemeinde Gochsheim, Bayern, Deutschland

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Auvergne-Rhône-Alpes Kategorie:Ort an der Rhone Kategorie:Weinbauort in Frankreich