Notre-Dame-de-Gravenchon [] ist eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Port-Jérôme-sur-Seine mit Einwohnern (Stand ) im Département Seine-Maritime in der Region Normandie. Die Einwohner heißen Gravenchonnais.

Geographie Notre-Dame-de-Gravenchon liegt an der Seine.

Geschichte Bereits im 11. Jahrhundert hatten die Grafen von Évreux hier in Gravenchon eine Burg in Fontaine-Saint-Denis errichtet. Der Normanne Robert baute die Burg dann zur Residenz aus.

1823 wurden die Gemeinden Saint-Georges-de-Gravenchon und Notre-Dame zu der zuletzt bestehenden Gemeinde vereinigt. Das auch heute noch bedeutende Industriegebiet Port-Jérôme wurde 1861 von Kaiser Napoleon III. eröffnet. Mit der deutschen Besetzung ab 1940 wurden die Raffinerien teilweise zerstört, nach der Befreiung im August 1944 wieder aufgebaut.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurden die früheren Gemeinden Auberville-la-Campagne, Notre-Dame-de-Gravenchon, Touffreville-la-Cable und Triquerville fusioniert und bilden seither eine Commune nouvelle mit dem Namen Port-Jérôme-sur-Seine. Die Gemeinde Notre-Dame-de-Gravenchon gehörte zum Arrondissement Le Havre und zum Kanton Lillebonne.

Bevölkerungsentwicklung 1962: 5.488 1968: 6.273 1975: 8.335 1982: 8.963 1990: 8.901 1999: 8.618 2006: 8.300 2011: 8.105 Ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz

Sehenswürdigkeiten Kirchen Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert und Saint-Georges aus dem 20. Jahrhundert Waschhaus aus dem 17. Jahrhundert Reste der mittelalterlichen Anlage mit Kapelle in La Fontaine-Saint-Denis Château de Lillers aus dem 19. Jahrhundert Ferme Joly aus dem 17. Jahrhundert

Partnerschaften Street, Somerset (England), Vereinigtes Königreich Isny im Allgäu, Baden-Württemberg, Deutschland Rubano, Provinz Padua, Italien

Wirtschaft In Notre-Dame-de-Gravenchon befindet sich ein wichtiger Standort der Ölindustrie Frankreichs mit der Raffinerie von Port-Jérôme-Gravenchon von ExxonMobil und der Anlage von Total Petrochemicals zur Butanol-Produktion.

Verkehr Der Bahnhof Gravenchon-Port-Jérôme ist der Endpunkt der Bahnstrecke Bréauté-Beuzeville–Gravenchon-Port-Jérôme, die von 1933 Lillebonne bis dorthin verlängert wurde. Von Anfang an diente diese Verlängerung ausschließlich dem Güterverkehr.

Weblinks

https://www.notre-dame-de-gravenchon.fr/

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