Saint-Marcellin ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Isère in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Grenoble und ist der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Le Sud Grésivaudan. Die Einwohner werden Saint-Marcellinois genannt.

Geographie Saint-Marcellin liegt in der Landschaft Dauphiné. Die Cumane, ein kleiner Nebenfluss der Isère bildet die östliche Gemeindegrenze. Umgeben wird Saint-Marcellin von den Nachbargemeinden Chevrières im Norden und Nordwesten, Saint-Vérand im Norden und Nordosten, Saint-Sauveur im Osten sowie Chatte im Süden und Westen.

Durch die Gemeinde führen die Autoroute A49 und die frühere Route nationale 518. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Valence–Moirans.

Die Stadt liegt nordwestlich des Regionalen Naturparks Vercors, mit dem sie als Zugangsort assoziiert ist.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 Einwohner 5298 6186 6779 6795 6696 6955 7694 8063 Quellen: Cassini und INSEE

Trivia Nach dem Ort ist die Käsesorte Saint-Marcellin benannt.

Gemeindepartnerschaften Saint-Marcellin pflegt Gemeindepartnerschaften: seit 1993 mit der deutschen Gemeinde Grafing bei München in Bayern und seit 2006 mit der italienischen Gemeinde Fiesso d’Artico in der Provinz Venedig.

Persönlichkeiten Folgende bekannte Persönlichkeiten standen mit dem Ort in Verbindung: Barbara (Monique Andrée Serf), Chansonnière, Liedtexterin und Komponistin Joseph Hugues Boissieu La Martinière (* 1758; vermisst 1788), Botaniker Antoine François Brenier de Montmorand (1767–1832), General der Infanterie François Delattre (* 1963), Diplomat Jean Fellot (1905–1967), Organist und Musikpädagoge Alphons Mayr von Baldegg (1789–1875), Brigadegeneral Christophe Manin (* 1966), Radrennfahrer Jacques Mignaux (* 1954), Generaldirektor der Gendarmerie Willi Münzenberg (1889–1940), kommunistischer Politiker und Publizist

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