Léguevin () ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Haute-Garonne in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Toulouse und zum Gemeindeverband Le Grand Ouest Toulousain Agglomération. Das Bureau centralisateur des gleichnamigen Kantons befindet sich in Léguevin. Die Einwohner werden Léguevinois und Léguevinoises genannt.

Geographie Durch die Gemeinde führt die Aussonnelle. Hier quillt auch ihr Nebenfluss Courbet. Umgeben wird Léguevin von den Nachbargemeinden Brax im Norden, Pibrac im Nordosten, Plaisance-du-Touch im Osten, La Salvetat-Saint-Gilles im Südosten, Fontenilles im Süden und Südwesten, Pujaudran (Département Gers) im Westen sowie Lasserre-Pradère und Mérenvielle im Nordwesten.

Durch die Gemeinde führt die Route nationale 124 ebenso wie der südlichste Jakobsweg, die Via Tolosana.

Geschichte Léguevin ist eine Bastide, auch wenn die Johanniter bereits im 12. Jahrhundert hier Land besaßen.

Bevölkerungsentwicklung 1962: 1014 1968: 1622 1975: 2091 1982: 2764 1990: 4217 1999: 6172 2006: 7483 2011: 8566 2017: 9166

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Jean-Baptiste Schloss Castelnouvel Historische Wechselstation der Post Rathaus

Persönlichkeiten

Henri Vielle OFM (1867–1946), römisch-katholischer Apostolischer Vikar von Rabat, geboren in Léguevin

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Haute-Garonne. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-081-7, S. 844–846.

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Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Bastide