Die Klüngelköpp sind eine Kölner Mundart-Band, die sich 2003 gegründet hat. Sie besteht aus den Musikern Frank Reudenbach, Robert Kowalak, Jochen Damm, Mike Siegmund, Stephan Loschelders und „Waldi“ Jörg Bracht.Stand: September 2023

Geschichte Bekannt geworden sind die Klüngelköpp im Jahr 2007 durch ihren Hit Kölsche Nächte. Darauf folgten weitere Sessionshits wie Stääne, In Kölle verliebt und Jedäuf met 4711. Seit ihrem Hit Stääne zählen die Klüngelköpp neben den Bläck Fööss, Höhnern, Brings, De Räuber und den Paveiern zu den bekanntesten Bands des Kölner Karnevals.

In der Session 2013/14 landeten die Klüngelköpp mit Jedäuf met 4711 einen Sessionshit, der sowohl bei Radio Köln Top Jeck als auch beim Kölner Express als Sessionshit gewann. 2014 und 2015 wurde die Gruppe mit dem „Närrischen Oscar“ des Kölner Express ausgezeichnet, einen Publikumspreis für die beste Kölner Band.https://www.kluengelkoepp.de/band

Die Band wird seit dem Jahre 2024 offiziell von den KG Bierbankbrüder unterstützt.

Bandmitglieder Frank Reudenbach ist im Kölner Vorort Mülheim geboren und hat nach der Schule eine Ausbildung zum Kältetechniker absolviert. Seit 2009 ist er Frontmann Klüngelköpp. Vor seiner Zeit bei den Klüngelköpp arbeitete er als Berufsmusiker und trat mit Künstlern wie Stefan Raab, Thomas Anders, Chris de Burgh, Howard Carpendale, Gloria Gaynor und Jennifer Rush auf. Als Solokünstler veröffentliche er unter dem Projektnamen Ruback den Eurodance-Titel Gotta Get You Into My Life (Dee-Ay-Oh), der 1996 bei BMG Ariola Hamburg erschien. Im Februar 2015 nahm Frank Reudenbach an der VOX-Sendung Das perfekte Promi-Dinner mit dem Titel „Karneval-Spezial“ teil und kochte dort gemeinsam mit Henning Krautmacher von den Höhnern, Oliver Niesen von Cat Ballou sowie Bastian Campmann von Kasalla. Reudenbach ist verheiratet und hat zwei Kindern und lebt in Kürten.

Robert Kowalak wurde Köln-Lindenthal geboren. Nach dem Abitur und der Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre. Kowalak ist verheiratet und hat drei Kindern.

Diskografie 2004: Laach doch ens et weed Widder wedde, Altbier, Ejal Ejal 2006: Du kannst mich mal, Engel, Ratz Fatz 2007: Kölsche Nächte, Der Clown, Schicki Micki 2008: Massel, Su jung, Stääne 2009: Kölsche Fiesta, Musik Musik Musik, Hoch soll se leben 2010: Stääne, Brav, Ich mach mich weg, Die Griechen 2011: In Kölle verliebt LP 2012: Wer einmol Kölle sing Heimat nennt, Heidi 2013: Jedäuf met 4711, Loss mer Singe 2014: Us Kölschem Holz 2015: 0221 weed he jewählt 2016: Wo die Stääne sin 2017: Bella Ciao, Augebleck 2018: 1000 Nächte 2019: Immer widder dun, Dat Hätz vun Kölle, He will ich sin 2020: Mir sin Kölsche 2022: Stroßejunge 2023: Niemols ohne Alaaf 2024: Loreley

Literatur Tina van den Berg: Küngelköpp 20 Jahre. In Kölle verliebt. Edition Lempertz, Königswinter 2022, ISBN 978-3-96058-438-4.

Weblinks

Website der Klüngelköpp

Einzelnachweise

Kategorie:Künstler (Karneval) Kategorie:Dialektsänger (Kölsch) Kategorie:Deutsche Band