Pål Eugen Bucher Skjønberg (* 20. Oktober 1919 in Stavanger; † 3. Februar 2014 in Oslo) war ein norwegischer Film- und Theaterschauspieler sowie Theaterregisseur.
Leben mini|Henny Skjønberg mit ihren Söhnen Per, Pål und Espen (Foto 1967) Skjønberg hatte sein Debüt als Theaterschauspieler 1945 am Det Norske Teatret in Oslo und war mit einigen Unterbrechungen dort bis zu seiner Pensionierung 1989 tätig. In der Zeit von 1951 bis 1952 trat er auch an der Den Nationale Scene in Bergen auf. Pål Skjønberg war außerdem als Regisseur und auch als Lehrkraft an mehreren norwegischen Theatern tätig. Weiterhin wirkte er am norwegischen Radiotheater (Radioteatret) und Fernsehtheater (Fjernsynsteatret) des NRK. Skjønberg war außerdem als Theaterschauspieler am Riksteatret auf landesweiter Tournee in Norwegen tätig sowie von 1968 bis 1976 ein Vorstandsmitglied dieses Theaters.
Des Weiteren spielte er als Schauspieler in einigen norwegischen Film- und Fernsehproduktionen mit. Zu seinem bekanntesten Auftritt gehörte sein Debüt in dem Film Englandsfarere von 1946. In Zurück ins Leben von Alex Brinchmann spielte er die Hauptrolle des Architekten Per Holm, dieser Film wurde 1958 zu den 8. Internationalen Filmfestspielen in Berlin präsentiert und für Goldenen Bär nominiert. Weitere bekannte Auftritte hatte Skjønberg 1968 in Hunger und 1969 in Himmel og helvete.
Skjønberg wurde für seine Verdienste mit der Königlichen Verdienstmedaille (Kongens fortjenstmedalje) in Gold ausgezeichnet.
Familie Seine Eltern waren die Schauspieler Henny Skjønberg und Eugen Skjønberg und sein Bruder Espen Skjønberg war ebenfalls Schauspieler. Pål Skjønberg war mit seiner Berufskollegin Elisabeth Bang verheiratet und hatten zwei gemeinsame Kinder, die Schauspieler Hennika Skjønberg und Siv Skjønberg.
Filmografie 1946: Englandsfarere 1946: Så møtes vi i morgen 1953: Skøytekongen 1958: Zurück ins Leben (Ut av mørket) 1956: Roser til Monica 1957: Smuglere i smoking 1957: Rendezvous mit vergessenen Jahren (Stevnemøte med glemte år) 1957: På slaget åtte 1963: Læreren (Fernsehtheater) 1963: Elskere 1964: Alle tiders kupp 1966: Hunger (Sult, Film) 1967: Helene (Fernsehtheater) 1969: Himmel og helvete 1971: Rødblått paradis 1971: Gråt, elskede mann 1972: Ture Sventon – Privatdetektiv (Ture Sventon – privatdetektiv) 1973: Kanarifuglen 1975: Nitimemordet (Fernsehkrimi) 1976: Oss 1977: Karjolsteinen 1986: Blackout 1991: For dagene er onde
Weblinks
Sverre Solberg auf snl.no im Store norske leksikon (norwegisch) Pål Skjønberg auf nbl.snl.no im Norsk biografisk leksikon (norwegisch) Pål Skjønberg auf filmfront.no (norwegisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Träger der Verdienstmedaille des Königs in Gold Kategorie:Norweger Kategorie:Geboren 1919 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann