Rouvroy ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Pas-de-Calais der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lens und zum Kanton Harnes. Die Einwohner heißen Rouvroysiens.

Lage Die Stadt Rouvroy liegt im ehemaligen Nordfranzösischen Kohlerevier, etwa zehn Kilometer südöstlich von Lens. Umgeben wird es von den Nachbargemeinden Billy-Montigny im Norden, Hénin-Beaumont im Nordosten, Drocourt im Osten, Bois-Bernard im Süden, Acheville im Südwesten sowie Méricourt im Westen. Von der langen Bergbautradition der Stadt sind heute noch Reste der Bergbaunachfolgelandschaften (Grubenreste, Abraumhalden) sowie Bergarbeitersiedlungen (Cité des Chênes, Cité de Nouméa, Teile der Cité du Maroc) sichtbar.

Geschichte Der Name der Stadt soll von der französischen Bezeichnung der Traubeneiche (chêne rouvre) stammen. Wie das Wappen der Stadt zeigt, war der Steinkohle-Bergbau in der Gemeinde lange Zeit dominierend.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022Einwohner 9653 9780 9262 9608 9208 9077 8925 8617 8675 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Louis de la cité Nouméa des mines de Drocourt, 1928–1930 erbaut, seit 2009 Monument historique und seit 2012 Teil des Welterbes des nordfranzösischen Kohlebeckens Kirche Saint-Géry französische und polnische Presbyterien Töchterschule

Städtepartnerschaften Brand-Erbisdorf, Sachsen, Deutschland, seit 1963 Myślenice, Woiwodschaft Kleinpolen, Polen, seit 1996 Libiąż, Woiwodschaft Kleinpolen, Polen, seit 1999

Persönlichkeiten René Gâteaux (1889–1914), Mathematiker Jean Gaudin (1879–1954), Glasmaler

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Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Stadt in Frankreich