Xavier Pascual i Fuertes (* 8. März 1968 in Barcelona) ist ein spanischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler.
Karriere als Spieler Der Handballtorwart begann seine Laufbahn in der Jugendabteilung des FC Barcelona. In der Saison 1986/87 debütierte er in der Liga ASOBAL. Nach zwei Jahren bei BM Palautordera kehrte er als dritter Torhüter zurück und gewann mehrere Titel, darunter den Europapokal der Landesmeister 1990/91. Bei seinen weiteren Stationen blieb er weitgehend erfolglos. Mit Octavio Pilotes Posada gelang ihm 2002/03 der Aufstieg aus der zweiten Liga in die Liga ASOBAL. 2005 beendete er seine Spielerkarriere.
als Trainer Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wurde er 2005 bei Barca Torwarttrainer. Ein Jahr darauf übernahm er auch den Posten des Jugendkoordinators. 2008 wurde er unter Manolo Cadenas Assistenztrainer, ehe er im Februar 2009 nach dessen Rauswurf zum Cheftrainer befördert wurde. Seitdem gewann er alle spanischen Titel sowie die EHF Champions League und den Super Globe. Ab Juni 2016 bis zum Juni 2018 trainierte er zusätzlich die rumänische Nationalmannschaft.handball-world.com: Barca-Trainer Pascual nun auch Nationalcoach, abgerufen am 7. Juni 2016handball-world.com: Xavi Pascual künftig kein Nationaltrainer mehr, abgerufen am 16. Juni 2018 Nach der Saison 2020/21 beendete er seine Tätigkeit beim FC Barcelona.fcbarcelona.com: A Palau full of emotion, abgerufen am 30. Mai 2021 Im Sommer 2021 übernahm er den rumänischen Erstligisten CS Dinamo Bukarest sowie erneut die rumänische Nationalmannschaft.handball-world.news: Barca-Trainer Xavi Pascual wechselt nach Rumänien, abgerufen am 1. Juni 2021handball-world.news: Xavier Pascual wird erneut rumänischer Nationaltrainer, abgerufen am 20. August 2021 Mit der rumänischen Auswahl belegte er den 22. Rang bei der Europameisterschaft 2024, anschließend legte er den Trainerposten dort nieder.romania.postsen.com, „Xavi Pascual is history! Who is the new Romanian national team in men’s handball?“, 30. Januar 2024, abgerufen am 31. Januar 2024 2024 wechselt er von Bukarest nach Ungarn zu KC Veszprém.m.nemzetisport.hu, „MÁR EL IS BÚCSÚZOTT ROSTA MIKLÓSÉKTÓL A VESZPRÉMBE TARTÓ EDZŐ“, 4. Juni 2024, abgerufen am 4. Juni 2024 Im Juni 2025 übernahm er zusätzlich das Training der ägyptischen Männer-Nationalmannschaft.www.marca.com, Xavi Pascual, nuevo seleccionador de Egipto para suplir a Juan Carlos Pastor, 24. Juni 2025, abgerufen am 24. Juni 2025 Bei der Afrikameisterschaft 2026 gewann er mit Ägypten die Goldmedaille.
Erfolge als Spieler Liga ASOBAL: 1990 und 1991 Copa del Rey de Balonmano: 1990 Supercopa Asobal: 1989 und 1990 Katalanische Liga: 1987 und 1991 Europapokal der Landesmeister: 1990/91
als Cheftrainer Liga ASOBAL: 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021 Copa del Rey: 2009, 2010, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021 Copa ASOBAL: 2010, 2012, 2013 und 2014 Supercopa Asobal: 2010, 2013 und 2014 Pyrenäen-Liga: 2009/10 und 2010/11 EHF-Champions-League-Sieger: 2010/11, 2014/15 und 2020/21 EHF-Champions-League-Finalist: 2009/10, 2012/13 und 2019/20 Super Globe: 2013 und 2024 rumänischer Meister: 2022, 2023 rumänischer Pokal: 2022, 2024 rumänischer Superpokal: 2022 ungarischer Meister: 2025 und 2026 ungarischer Pokal: 2026 Afrikameister 2026 mit Ägypten
Sonstiges Sein Sohn Àlex Pascual spielt ebenfalls Handball.mundodeportivo.com: Xavi y Àlex Pascual: amor de padre y entrenador, abgerufen am 16. Juni 2018
Weblinks Xavi Pascual auf der Website des FC Barcelona
Einzelnachweise
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