mini|hochkant|Uno Kōji, 1948 Uno Kōji (, eigentlich: Uno Kakujirō (); * 26. Juli 1891 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. September 1961) war ein japanischer Schriftsteller.
Leben und Werk Uno Kōji studierte englische Literatur an der Waseda-Universität und debütierte 1913 mit der Erzählungssammlung Seijirō – Yume o miru ko (, „Sejirō, das Kind, das träumt“). Sein Freund Hirotsu Kazuo unterstützte ihn 1919 seine beste frühe Kurzgeschichte Kura no naka (, „Im Lagerhaus“) zu publizieren. Diese seine ersten Erzählungen waren im Stil des japanischen Naturalismus (自然主義, shizen shugi) verfasst. In den 1920er Jahren schrieb Uno regelmäßig für bekannte Magazine wie Chūō Kōron.
In den späten 1920ern gab Uno das Schreiben auf, erkrankt und bewegt durch den Suizid seines Freundes Akutagawa Ryūnosuke. Er verbrachte einige Zeit in einer Klinik, nahm dann das Schreiben wieder auf und publizierte 1933 die Kurzgeschichte Kareki no aru fūkei (枯木のある風景) – „Landschaft mit abgestorbenem Baum“. Von den 1930er Jahren an waren seine Werke ernst und autobiografisch gefärbt. Während des Zweiten Weltkriegs verfasste Uno kritische Studien wie Bungaku no sanjūnen (文学の三十年) – „Dreißig Jahre Literatur“ (1940).
Zu seinen besten Nachkriegsgeschichten gehört Omoigawa (, „Fluss der Gedanken“), für die er 1951 den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Uno gehörte zu den frühen Förderern von Minakami Tsutomu.
Quelle S. Noma (Hrsg.): Uno Kōji. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1664.
Weblinks Digitalisate seiner Werke bei Aozora Bunko
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