mini|Naidra Ayadi (2012) mini|Naidra Ayadi 2012 mit ihrem César als Beste Nachwuchsdarstellerin Naidra Ayadi (* in Saint-Ouen) ist eine französische Schauspielerin.
Leben Ayadi kam als einzige Tochter tunesischer Eltern in Saint-Ouen zur Welt; sie hat zwei Brüder.Mehdi Meklat, Badroudine Said Abdallah: Naidra Ayadi, l’actrice qui explose l’écran dans Polisse, bondyblog.fr, 19. Oktober 2011. Sie studierte nach Abschluss des Abiturs an der Universität Paris-Nanterre und besuchte parallel dazu eine private Schauspielschule, bevor sie ihre Theaterausbildung am Konservatorium von Versailles abschloss.Vgl. Biografie zu Naidra Ayadi auf purepeople.com Zu ihren Schauspiellehrern gehörten Claude Mathieu, Gloria Paris, Philippe Adrien und Mehdi Charef.
Ayadi war zunächst als Theaterschauspielerin aktiv und spielte unter anderem in Werken von William Shakespeare (Viel Lärm um nichts, 2002), Anton Tschechow (Die Möwe, 2003) und Federico García Lorca (Yerma, 2005). Im Jahr 2007/2008 war sie in Louis-Charles Sirjacqs Les riches reprennent confiance am Théâtre de Poche Montparnasse zu sehen. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin war sie zudem als Regisseurin tätig und führte Theaterregie bei Ce que parler veut dire von Jean Tardieu (2003) sowie Horace von Pierre Corneille (2009), in dem sie zudem die Rolle der Camille innehatte.
Ihr Leinwanddebüt gab Ayadi 2002 im Kurzfilm Un choix difficile, ihr erster Langfilm wurde 2005 Zim and Co. Arbeiten für das Fernsehen folgten. In Maïwenns Film Poliezei übernahm Ayadi 2011 die Rolle der Polizistin Nora. Für ihre Darstellung wurde sie 2012 mit einem César als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet, wobei sie sich den Preis mit Clotilde Hesme teilte.
Filmografie 2002: Un choix difficile (Kurzfilm) 2005: Zim and Co. 2006: C’est arrivé dans l’escalier (TV) 2007: Avocats & associés (TV-Serie, eine Folge) 2008: D’une vie a l’autre 2008: La depanneuse (Kurzfilm) 2011: Poliezei (Polisse) 2012: Voyage sans retour 2013: Vogue la vie (TV) 2014: Prêt à tout 2014: Les gazelles 2014: Dreimal Manon (Trois fois Manon, TV-Mehrteiler) 2014: Une histoire banale 2014: SMS 2016: Zum Verwechseln ähnlich (Il a déjà tes yeux) 2017: Die Frau mit Vergangenheit (La bête curieuse) 2017: Paris etc. (TV-Serie, 12 Folgen) 2017–2019: Black Spot (TV-Serie, 15 Folgen) 2019: Ausgeflogen (Mon Bébé) 2020: Ramadan im Sommer (Jeûne d’été, Kurzfilm) 2021: Mon légionnaire 2021: Stillwater – Gegen jeden Verdacht (Stillwater) 2022: Parallel Worlds (Parallèles, Fernsehserie) 2022: Haus der Lügen (L’origine du mal) 2023: Divertimento – Ein Orchester für alle (Divertimento) 2023: Ein Glücksfall (Coup de chance) 2022: Oussekine (Fernsehvierteiler) 2026: Die Löwinnen (Les Lionnes)
Auszeichnungen 2005: Zuschauerpreis als beste Schauspielerin, Festival Jean Carmet, für Zim and Co.Kurzbiografie von Naidra Ayadi auf canalplus.fr 2012: César, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Poliezei
Weblinks
Internetauftritt von Naidra Ayadi Kurzbiografie von Naidra Ayadi auf canalplus.fr
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:César-Preisträger Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau