mini|Leïla Bekhti 2013 Yasmine Leïla Bekhti (* 6. März 1984 in Issy-les-Moulineaux) ist eine französische Schauspielerin.
Leben Bekhti kam als jüngstes von drei Kindern in Issy-les-Moulineaux zur Welt; ihre Eltern stammen aus Sidi bel Abbès im Nordwesten Algeriens. Bekhti wuchs in Bagneux, einer Vorortsgemeinde von Paris im Département Hauts-de-Seine, auf und schloss das Lycée Maurice Genevoix in Montrouge ab.Leïla Bekhti: Biografie. fiches.lexpress.fr, abgerufen am 1. April 2014. Sie besuchte anschließend ein halbes Jahr lang eine Theaterschule in Paris und nahm Schauspielunterricht in Kursen von Stéphane Gildas und Bérengère Basty.Didier Verdurant: Leïla Bekhti (Sheitan). ecranlarge.com, 17. Februar 2006.
Bekhti gab 2006 ihr Filmdebüt in der Rolle der Beurette Yasmin in Kim Chapirons Film Sheitan. Erstmals im Fernsehen war sie in der Rolle einer jungen Algerierin im Film Harkis zu sehen, der 2006 ausgestrahlt wurde. Mehrere Fernseh- und Kinofilme folgten. 2007 spielte sie in Ali Baba und die 40 Räuber die Rolle der klugen Sklavin Mardschana. Für ihre Rolle in Tout ce qui brille, dem Regiedebüt von Géraldine Nakache, gewann Bekhti 2011 einen César als Beste Nachwuchsdarstellerin. Auch in Nakaches zweitem Spielfilm Nous York übernahm Bekhti eine Hauptrolle. Für ihre Darstellung der Leila in Radu Mihăileanus Quelle der Frauen erhielt Bekhti 2012 eine César-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied der Reihe Un certain regard der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
In der achtteiligen schwedisch-französischen Fernsehserie Midnight Sun übernahm Bekhti 2016 die Hauptrolle der Mordermittlerin Kahina Zadi. Für ihre Darstellung erhielt sie 2017 auf dem Festival de Télévision de Monte-Carlo eine Nominierung für die Nymphe d’Or als herausragende Darstellerin in einer Fernsehserie. Ihre dritte César-Nominierung erhielt sie 2019 für Ein Becken voller Männer um eine französische Synchronschwimmmannschaft der Männer.
Bekhti ist seit 2010 mit dem französischen Schauspieler Tahar Rahim verheiratet, der ebenfalls algerischer Abstammung ist und den sie 2007 bei den Dreharbeiten zu Ein Prophet kennengelernt hatte.
Filmografie (Auswahl) mini|Leïla Bekhti mit dem César als Beste Nachwuchsdarstellerin 2011 2006: Sheitan 2006: Madame le proviseur (TV-Serie, eine Folge) 2006: Paris, je t’aime 2006: Leila – Die Tochter des Harki (Harkis) (TV) 2006: Möge Allah Dir verzeihen (Pour l’amour de Dieu) (TV) 2006: Keine Lüge ohne dich (Mauvaise foi) 2006–2009: Les tricheurs (TV-Serie, drei Folgen) 2007: Ali Baba und die 40 Räuber (Ali Baba et les 40 voleurs) (TV) 2008: Choisir d’aimer 2008: Des poupées et des anges 2008: Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt (L’instinct de mort) 2009: Le choix de Myriam (TV) 2009: Ein Prophet (Un prophète) 2010: Tout ce qui brille 2010: Histoires de vies (TV-Serie, eine Folge) 2010: Fracture (TV) 2010: Il reste du jambon? 2010: Toi, moi, les autres 2010: Le cose che restano (TV-Mehrteiler) 2011: Itinéraire bis 2011: Quelle der Frauen (La source des femmes) 2011: Ein besseres Leben (Une vie meilleure) 2012: Bref (TV-Serie, eine Folge) 2012: Point Blank – Bedrohung im Schatten (Mains armées) 2012: Nous York 2013: À la française (TV) 2013: Bevor der Winter kommt (Avant l’hiver) 2013: Le débarquement (TV-Serie, eine Folge) 2014: Maintenant ou jamais 2015: Das Sprungbein (L’astragale) 2015: Nur wir drei gemeinsam (Nous trois ou rien) 2016: Midnight Sun (Midnattssol) (TV-Mehrteiler) 2017: Serge le Mytho (TV-Serie, drei Folgen) 2018: Carnivores 2018: Beirut (The Negotiator) 2018: Ein Becken voller Männer (Le grand bain) 2018: Das zweite Leben des Monsieur Alain (Un homme pressé) 2019: La lutte des classes 2019: Dann schlaf auch du (Chanson douce) 2019: J’irai où tu iras 2020: Wie ich ein Superheld wurde (Comment je suis devenu super-héros) 2020: The Eddy (TV-Serie, acht Folgen) 2021: Die Ruhelosen (Les intranquilles) 2022: Le Flambeau, les aventuriers de Chupacabra (Le Flambeau, Fernsehserie, sieben Folgen) 2022: C’est mon homme 2023: LOL, qui rit, sort! (TV-Serie) 2023: Je verrai toujours vos visages 2023: Maria Montessori (La nouvelle femme) 2025: Mit Liebe und Chansons (Ma mère, Dieu et Sylvie Vartan)
Auszeichnungen (Auswahl) 2009: Nominierung Prix Lumières, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Des poupées et des anges 2010: Swann d’Or des Festival du Film de Cabourg, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Tout ce qui brilleLe palmarès du festival de Cabourg. lexpress.fr, 14. Juni 2010. 2011: Nominierung Globes de Cristal, Beste Darstellerin, für Tout ce qui brille 2011: César, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Tout ce qui brille 2011: Étoile d’Or, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Tout ce qui brille 2011, 2012: Nominierung Romy-Schneider-Preis 2012: Nominierung Globes de cristal, Beste Darstellerin, für Quelle der Frauen 2012: César-Nominierung, Beste Hauptdarstellerin, für Quelle der Frauen 2017: Nominierung Nymphe d’Or als herausragende Darstellerin in einer Fernsehserie, Festival de Télévision de Monte-Carlo, für Midnight Sun 2019: César-Nominierung, Beste Nebendarstellerin, für Ein Becken voller Männer 2022: César-Nominierung, Beste Hauptdarstellerin, für Die Ruhelosen
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:César-Preisträger Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau