mini|hochkant|St. Anton (Brüchs).
Brüchs ist ein Gemeindeteil der Stadt Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Brüchs hat eine Fläche von 2,169 km². Sie ist in 340 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6380,42 m² haben.
Geografie Westwärts des Pfarrdorfs steigt das Gelände, das ansonsten eben ist, schroff an. Die Kreisstraße NES 31 führt nach Weimarschmieden (2,8 km nordöstlich) bzw. nach Fladungen zur Bundesstraße 285 (2 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberfladungen zur B 285 (1,6 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde 1130 als „Brukke“ erstmals urkundlich erwähnt. Er war zu dieser Zeit ein hennebergisches Lehen. 1585 kam der Ort an das würzburgische Amt Fladungen. 1797 bestand der Ort aus 34 Häusern mit 125 Einwohnern. Er galt als arm. Die Einwohner lebten vom Haferanbau und der Leinenweberei.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 452.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Ruralgemeinde Brüchs gebildet. Sie unterstand ursprünglich in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Fladungen, seit dessen Auflösung im Jahr 1928 dem Landgericht Mellrichstadt.A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 279.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Brüchs am 1. Januar 1972 in die Stadt Fladungen eingegliedert.
Baudenkmäler Lindenstr. 1: Katholische Pfarrkirche St. Anton (Brüchs) Lindenstr. 6: Ehemalige katholische Kirche St. Anton Zwei Steinkreuze, ein Bildstock und ein Friedhofskreuz
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rhön-Grabfeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld Kategorie:Geographie (Fladungen) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Ersterwähnung 1130 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld