mini|Krimgebirge im Westen mit Schwarzmeer-Küste Das Krimgebirge (, , ) ist eine Gebirgskette, die sich über eine Länge von ca. 150 km entlang der Süd-Ost-Küste der Halbinsel Krim erstreckt. Nach Südosten fällt das Gebirge steil zum Schwarzen Meer hin ab, nach Nordwesten geht es langsam in eine Steppenlandschaft über.
Ein weiterer Name für das Gebirge ist auch Taurisches Gebirge, woraus sich der Beiname Taurische Halbinsel für die Krim ableitet. Dementsprechend trägt die Universität von Jalta den Namen „Taurische (bzw. Taurinische) Universität“.
Seine maximale Höhe erreicht das Krimgebirge in Höhe im Gipfel des Roman Kosch (russisch/ukrainisch ). Weitere bedeutende Erhebungen über 1.200 m Höhe sind:
Tschatirdag (; ) Lapata (/) Demerdschi Jaila (/) Karabi Jaila (/) Ai-Petri (/)
Die wichtigsten Pässe über das Krimgebirge sind:
Kujbyschewe (/, zwischen Jalta und Simferopol) Anharskyj-Pass (, zwischen Aluschta und Simferopol) Pass zwischen Priwithe und Bilohirsk Pass zwischen Sudak und Hrusiwka
Durch das Krimgebirge führt außerdem die längste Oberleitungsbuslinie der Welt. Sie wird von der Gesellschaft Krymskyj trolejbus betrieben und verkehrt zwischen Jalta, Aluschta und Simferopol. Ihren höchsten Punkt erreicht sie am Anharskyi-Pass, von dort aus ergeben sich schöne Ausblicke auf das Meer.
Paläoanthropologische Funde Im Krimgebirge, in der Fundstelle Kiik-Koba, wurden 1924 die ersten Neandertaler-Funde in Osteuropa entdeckt.
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