Axel Engstfeld (* 10. Oktober 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher Regisseur und Filmproduzent, hauptsächlich im Dokumentarfilmbereich.
Leben Der Sohn des Drogisten Leonhard Engstfeld und seiner Ehefrau Doris, geborene Rockel studierte ab 1973 Psychologie an der Universität Innsbruck und von 1974 bis 1980 Theater, Film und TV an der Universität Köln. Ab 1975 veranstaltete er Filmreihen und leitete dann den Bereich Film der Studiobühne. Über Christian Doermer knüpfte er Kontakte zu Funk und Fernsehen. Ab 1977 konzipierte und realisierte er Rundfunkprogramme und verfasste Hörspiele.
1977 entstand in Zusammenarbeit mit Kollegen sein erster selbst produzierter Film Suff mit 14. 1978 gründete er die Engstfeld Filmproduktion GmbH. Seine Filme bilden nicht die Realität ab, sondern wollen gezielt die Wirklichkeit auf den Punkt bringen. Mit den Prämien seiner vielfach ausgezeichneten Dokumentationen begann Engstfeld 1984 ein großes Projekt über die erste Expedition der Umweltorganisation Greenpeace in die Antarktis.
Filmografie (Auswahl) Als Regisseur 1977: Suff mit 14 (mit Peter Schnell und Franziska Brandes) 1978: Prinzessinnen sind wir nie gewesen 1979: Rauchzeichen 1980: Weißhäute 1981: Der gute Mensch von Santa Fu 1982: Feier-Abend (Episode Die Zeremonie in Krieg und Frieden) 1982: Von Richtern und anderen Sympathisanten 1984: Prädikat: Besonders grausam 1984: Gladiatoren 1985: Deutscher Alltag 1988: Antarctica Projekt 1992: Das Alaska Syndrom 1998: Im Bannkreis des Nordens (2 Folgen) 2000: Automat Kalaschnikow 2005: Minik 2006: Durchbruch bei Suez 2008: Das letzte Prozent 2010: Terra X (2 Folgen) 2014: Charlie Mariano – Last Visits
Als Produzent 2001: Seelenlazarett 2002–2008: Mission X (5 Folgen) 2012: Camp 14 – Total Control Zone
Preise & Auszeichnungen 1982: Filmband in Silber für Von Richtern und anderen Sympathisanten (Kategorie: Programmfüllende Filme ohne Spielhandlung) 1989: Bayerischer Filmpreis Dokumentarfilmpreis für Antarctica Projekt 1990: Adolf-Grimme-Preis mit Silber für Unter deutschen Dächern: Der geschundene Berg - Die Zugspitze (zusammen mit Bernd Mosblech) 1999: Bayerischer Fernsehpreis für Im Bannkreis des Nordens - Labyrinth des Todes 2005: Ernst-Schneider-Preis für Mission X - der Stromkrieg
Literatur Rosemarie Schatter: Axel Engstfeld – Dokumentarfilmer. In: CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lieferung 6, 1986.
Weblinks
Website der Engstfeldfilm
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann Kategorie:Grimme-Preisträger Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises