Wölf ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Eiterfeld im osthessischen Landkreis Fulda.
Geographische Lage Wölf befindet sich nördlich des Hauptortes in der Rhön, am südlichen Ufer des kleinen Bachs Wölf. Benachbarte Orte sind im Uhrzeigersinn Erdmannrode, Landershausen, Unterweisenborn, Oberweisenborn, der Hauptort Eiterfeld, Reckrod, Buchenau und Mengers.
Geschichte Die älteste bekannte schriftliche Nennung des Ortes Wölf erfolgte im Jahr 1003 in einer Urkunde des Reichsklosters Hersfeld unter dem Namen Wilphaha.
Gebietsreform Zum regionalen Abschluss der Gebietsreform in Hessen verloren letzte kleine selbständige Gemeinden wie Wölf kraft Landesgesetzes ihre Eigenständigkeit. So wurden mit Wirkung vom 1. August 1972 die Gemeinden Buchenau, Leimbach, Mengers, Ufhausen und Wölf in die Gemeinde Eiterfeld im Landkreis Hünfeld eingegliedert, der zugleich mit dem Landkreis Fulda zu einem Landkreis mit dem Namen Landkreis Fulda zusammengeschlossen wurde. In ihm wurde die vorher kreisfreie Stadt Fulda zur Kreisstadt. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Eiterfeld wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.
Bevölkerung Einwohnerentwicklung 1812: 31 Feuerstellen, 320 Seelen
Religionszugehörigkeit
Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: zwei evangelische (= 0,80 %), 249 katholische (= 99,20 %) Einwohner • 1961: 18 evangelische (= 7,32 %), 226 katholische (= 91,78 %) Einwohner
Verkehr und Infrastruktur Wölf ist durch die Kreisstraßen 154 und 156 an das öffentliche Straßenverkehrsnetz angebunden. In Wölf gibt es eine katholische Kirche.
Literatur Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 249–253.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Fulda Kategorie:Geographie (Eiterfeld) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) Kategorie:Ersterwähnung 1003 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972