Tote Hose ist eine ursprünglich der Jugendsprache entstammende Redewendung und bedeutet: Ereignislosigkeit oder Schwunglosigkeit. Mit dieser Redewendung wird auch die männliche Impotenz beschrieben.Walter Raaflaub: Tote Hose. Worüber Männer schweigen. Ein Tagebuch. Wörterseh Verlag, 3. Auflage 2007, ISBN 978-3-952-32132-4

Nach dieser Redewendung hat sich die Band Die Toten Hosen benannt.

In der Fachliteratur findet der Ausdruck seit Beginn der 1980er Jahre Erwähnung und wird von Linguisten zunächst als „zugleich witzig, exklusiv und erotisch-bildlich“ positiv rezipiert.Peter Schleuning: Scene-Sprache. In: Osnabrückische Beiträge zu Sprachtheorie 16 (1980), S. 9–44. Die spätere Beurteilung von volkskundlicher Seite fällt weniger positiv aus, so ist etwa Hermann Bausinger der Ansicht: Hermann Bausinger: Volk und Sprache. In: Zeitschrift für Volkskunde 87 (1991), S. 178.

Verwendung in Buchtiteln Uta Claus, Rolf Kutschera (Zeichner): Total tote Hose – 12 bockstarke Märchen. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-442-08576-4.

Einzelnachweise

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