Douchy-les-Mines ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Valenciennes und zum Kanton Denain. Die Einwohner werden Douchynois genannt.

Geographie Die Gemeinde Douchy-les-Mines liegt im Nordfranzösischen Kohlerevier an der Selle, die hier in die Schelde mündet, etwa zehn Kilometer südwestlich von Valenciennes.

Umgeben wird Douchy-les-Mines von den Nachbargemeinden Denain im Norden, Haulchin im Nordosten, Thiant im Osten, Noyelles-sur-Selle im Süden, Neuville-sur-Escaut im Südwesten und Lourches im Westen.

Durch die Gemeinde führt die Autoroute A2, von der hier die Autoroute A21 nach Lens abzweigt.

Geschichte An einem römischen Weg gelegen sind die ersten Zeugnisse über die Existenz für das 10. Jahrhundert mit der Erwähnung des Ortes Dulciaca zu finden. Hier wurde der Ort vom Grafen von Valenciennes an die Abtei de Saint-Pierre restituiert und der Vorgang von König Lothar I. bestätigt.

In beiden Weltkriegen wurde der Ort erheblich geschädigt.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2020Einwohner 5242 7421 11.118 11.149 10.931 10.413 10.022 10.421 10.144 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Regionalzentrum für Fotografie, früheres Postamt mini|hochkant|Haus in der ehemaligen Bergbausiedlung „Cité de la fosse Boca“ Belfried Kirche Saint-Paul Kirche Saint-Pierre Park Maingoval Wasserturm Centre régional de la photographie du Nord Pas-de-Calais

Partnergemeinden Mielec, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen, seit 1990 Vila Nova de Poiares, Portugal Méguet, Burkina Faso

Persönlichkeiten Robert Mintkiewicz (* 1947), Radrennfahrer

Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 631–633.

Weblinks

Fotos der Kirche Saint-Paul Foto der Kirche Saint-Pierre

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert Kategorie:Ort an der Schelde