mini|Studentenwohnheim Jakobsplan in Weimar mini|Hochhaus Studentenwohnheim Jakobsplan kurz nach der Eröffnung
Das Gebäude Jakobsplan 1 ist ein Studentenwohnheim des Studierendenwerks Thüringen in Weimar. Der Bau des so genannten „Langen Jakob“ begann 1970 und war 1972 abgeschlossen.Der „Lange Jakob“ als Zeugnis der sozialistischen Stadtplanung. Bachelor-Thesis. Website der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Denkmalpflege und Baugeschichte. Abgerufen am 19. März 2014. Die Feierliche Eröffnung fand am 5. September 1972 statt.Ein Wunsch geht in Erfüllung, Thüringer Tageblatt Nr. 202 vom 25. August 1972. Planung und Design werden der Architektin Anita Bach (1927–2021, erste Architekturprofessorin der DDR) zugeschrieben. Pressemitteilung auf der Website der Bauhaus-Universität Weimar. Abgerufen am 19. März 2014. Das Wohnheim Jakobsplan befindet sich in der Jakobsvorstadt, einem der ältesten Stadtteile Weimars.Bernd Wurlitzer, Kerstin Sucher: Weimar und Umgebung. Dumont Reiseverlag, 2014, ISBN 978-3-7701-7387-7, S. 170. Zur Innenstadt kam man im Mittelalter durch das Jakobstor am Graben. Nur Reste der Stadtbefestigung Weimar blieben dort erhalten. Drei historische Gebäude, darunter der Thüringische Hof, wurden zugunsten des Wohnheimbaus abgerissen.Jennifer Lutz: Studentenwohnheim Jakobsplan. In: Sonderfall Weimar? DDR-Architektur in der Klassikerstadt. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, 2013, S. 126. Einige unter Denkmalschutz stehende Altbauten am Jakobsplan stehen aber noch.
Die obersten Etagen des Gebäudes bieten eine eindrucksvolle Sicht über die Stadt, einschließlich des ehemaligen Gauforums, der Jakobskirche, des Deutschen Nationaltheaters und des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald, was dem Betrachter einen architektur-historischen Überblick über die Stadt Weimar gibt.
Das Wohnheim Jakobsplan wurde zur Eröffnung sowohl von den dort wohnenden Studenten als auch von der Stadt als Meilenstein der gesellschaftlichen Entwicklung betrachtet.Jennifer Lutz: Studentenwohnheim Jakobsplan. In: Sonderfall Weimar? DDR-Architektur in der Klassikerstadt. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, 2013, ISBN 978-3-86068-485-6, S. 125.
Ursprünglich befanden sich im ersten Stockwerk des Nordflügels Verwaltungsräume und ein Studentenclub. Diese Räume werden nun für den Universitätssport genutzt.Jennifer Lutz: Studentenwohnheim Jakobsplan. In: Sonderfall Weimar? DDR-Architektur in der Klassikerstadt. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, 2013, ISBN 978-3-86068-485-6, S. 127.
Das Gebäude steht als Teil der baulichen Gesamtanlage in der Altstadt auf der Denkmalschutzliste der Stadt Weimar. Stand: 20. November 2013, abgerufen bei stadt.weimar.de am 19. März 2014.
Seit 2017 wird das Gebäude saniert. Das Projekt wurde europaweit ausgeschrieben.. In: Thüringer Allgemeine, 24. Mai 2016.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Studentenwohnheim Kategorie:Bauwerk der Moderne in Weimar Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren