Till Sebastian Carrière (* 3. September 1952 in Ilten; † 16. Dezember 1978 in LübeckDaten nach Het Geslacht Carrière. Stammbaum (Word-Dokument), 13.47, S. 280. In: Carrieres.name.Grabstein auf dem Friedhof Süsel (Ostholstein)) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Er war der Sohn des Psychiaters Bern Carrière und der Röntgenassistentin Jutta Carrière. Seine Geschwister waren die Schauspieler Mathieu und Mareike Carrière, die ihrem Bruder im Rückblick ein „grandiose[s] komische[s] Talent“ bescheinigten.Stéphanie Grix, Frank Zauritz: Schämen Sie sich manchmal für Ihren Bruder Mathieu, Mareike Carrière? In: Bild am Sonntag. 17. April 2011. Till Carrière besuchte die Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin, bevor ihn Peter Zadek nach Bochum holte. Im Jahr 1978 wurde er für Durchs wilde Kurdistan nach dem gleichnamigen Roman aus dem Orientzyklus bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg engagiert,Till Carrière. In: Reinhard Marheinecke, Nicolas Finke: Karl May am Kalkberg: Geschichte und Geschichten der Karl-May-Spiele Bad Segeberg seit 1952, Band 1, Karl-May-Verlag, 1999, S. 176. in den Jahren 2000 und 2017 trat auch sein Bruder Mathieu dort auf.
Carrière war nach Angabe seines Bruders Mathieu manisch-depressiv und nahm sich das Leben.
Weblinks
Stéphanie Grix und Frank Zauritz: Schämen Sie sich manchmal für Ihren Bruder Mathieu, Mareike Carrière? (Interview mit Mareike und Mathieu Carrière). In: Bild am Sonntag. 17. April 2011. Anke Hinrichs: Die Carrieres. In: AnkeHinrichs.de, zuerst veröffentlicht in: Eppendorfer. Zeitung für Psychiatrie 26 (2011), Nr. 2 (PDF), S. 3.
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann