Die Saison 2014/15 war die zweite Spielzeit der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga unter dem Namen DEL2. Sie startete am 12. September 2014 gemeinsam mit dem Beginn der DEL. und endete am 28. April 2015. An der Liga nahmen 14 Clubs teil. Der Spielbetrieb wurde von der ESBG organisiert. Die DEL2-Meisterschaft gewannen die Bietigheim Steelers durch einen 4:2-Erfolg im Play-off-Finale gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. In den Play-downs scheiterten die Heilbronner Falken, blieben aber trotz des sportlichen Abstiegs als Nachrücker in der DEL2, da dem EV Landshut im Juli 2015 die Lizenz entzogen wurde.

Teilnehmer Für die DEL2-Saison 2014/2015 qualifizierten sich die acht Besten der Saison 2013/2014, die zwei Gewinner der Play-down-Spiele sowie die vier Besten der Qualifikationsrunde.

Klub Ort Vorjahr Play-offs x20px|Logo EC Bad Nauheim EC Bad Nauheim Bad Nauheim 9. Play-down x20px|Logo der Bietigheim Steelers Bietigheim Steelers Bietigheim-Bissingen 3. Vizemeister Fischtown Pinguins Bremerhaven 1. Meister Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau 12. 1. Qualifikation Dresdner Eislöwen Dresden 7. Viertelfinale Löwen Frankfurt Frankfurt am Main 1. OL-West 3. Qualifikation x20px|Logo des SC Riessersee SC Riessersee Garmisch-Partenkirchen 6. Viertelfinale Heilbronner Falken Heilbronn 11. Play-down EC Kassel Huskies Kassel 2. OL-West 2. Qualifikation x20px|Logo des ESV Kaufbeuren ESV Kaufbeuren Kaufbeuren 10. 4. Qualifikation x20px|Logo des EVL Landshut Eishockey EVL Landshut Eishockey Landshut 5. Halbfinale x20px|Logo der Ravensburg Towerstars Ravensburg Towerstars Ravensburg 4. Viertelfinale Starbulls Rosenheim Rosenheim 2. Halbfinale Lausitzer Füchse Weißwasser 8. Viertelfinale

Modus Die DEL2-Vertreter beschlossen eine Reduzierung des Ausländerkontingents von fünf auf vier Spieler. Ebenso wurden die Lizenzen für deutsche Ü23-Spieler von zwölf auf elf reduziert. Das bedeutete im Umkehrschluss, dass die Anzahl der U23-Spieler um zwei auf sieben angehoben wurde.

Zunächst wurde die Hauptrunde gespielt. Die Mannschaften trafen in einer Doppelrunde in 52 Spielen jeweils viermal aufeinander. Die ersten sechs Mannschaften waren für die Play-offs direkt qualifiziert. Die vier Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 spielten in Pre-Play-offs zwei weitere Teilnehmer aus. Die vier Letztplatzierten spielten in Play-downs um die Qualifikation für die nächste Saison, d. h. gegen den Abstieg.

Stadien Verein Stadionname Stadionkapazität Löwen Frankfurt Eissporthalle Frankfurt 6.990 SC Riessersee Olympia-Eissport-Zentrum 6.926 EVL Landshut Eishockey Eisstadion am Gutenbergweg 6.737 EC Kassel Huskies Eissporthalle Kassel 6.100 Eispiraten Crimmitschau Kunsteisstadion im Sahnpark 5.222 Starbulls Rosenheim Städtisches Kathrein-Stadion 4.750 Bietigheim Steelers EgeTrans Arena 4.583 EC Bad Nauheim Colonel-Knight-Stadion 4.500 Fischtown Pinguins Eisarena Bremerhaven 4.422 Dresdner Eislöwen EnergieVerbund Arena 4.127 Heilbronner Falken Kolbenschmidt Arena 4.000 Ravensburg Towerstars Eissporthalle Ravensburg 3.300 Lausitzer Füchse Eisarena Weißwasser 3.050 ESV Kaufbeuren Eisstadion am Berliner Platz(SparkassenArena) 2.600

Hauptrunde

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der mittleren Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet. Hinrunde Verein Rückrunde BHV SBR 20px|Logo der Bietigheim Steelers 20px|Logo der Ravensburg Towerstars 20px|Logo des EVL Landshut Eishockey 20px|Logo des SC Riessersee DRE LFX 20px|Logo EC Bad Nauheim 20px|Logo des ESV Kaufbeuren HNF EPC ECK FRA BHV SBR 20px|Logo der Bietigheim Steelers 20px|Logo der Ravensburg Towerstars 20px|Logo des EVL Landshut Eishockey 20px|Logo des SC Riessersee DRE LFX 20px|Logo EC Bad Nauheim 20px|Logo des ESV Kaufbeuren HNF EPC ECK FRA BHV SBR 20px|Logo der Bietigheim Steelers 20px|Logo der Ravensburg Towerstars 20px|Logo des EVL Landshut Eishockey 20px|Logo des SC Riessersee DRE LFX 20px|Logo EC Bad Nauheim 20px|Logo des ESV Kaufbeuren HNF EPC ECK FRA Anm.: V nach Verlängerung; P nach Penalty-Schießen Endstand am 2. März 2015, 52. Spieltag

Tabelle Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit wurden einer Mannschaft drei Punkte gutgeschrieben, war die Partie nach 60 Minuten unentschieden, erhielten beide Teams einen Punkt, dem Sieger der fünfminütigen Verlängerung (nur mit vier gegen vier Feldspielern) beziehungsweise nach einem nötigen Penaltyschießen wurde ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Verlor eine Mannschaft in der regulären Spielzeit, erhielt sie keine Punkte.

Pl. Mannschaft Sp S OTS PSS OTN PSN N Pkt % T GT Str. Heim Gast1. Bietigheim Steelers52343024911473%22715161517-2-3-417-1-3-52. Fischtown Pinguins (M)52291411169963%18214796817-3-0-612-2-2-103. EC Kassel Huskies (N)52272333149762%19714095113-3-4-614-2-2-84. Löwen Frankfurt (N)52283040179460%21115393915-0-1-1013-3-3-75. Ravensburg Towerstars52262113198856%18617470719-2-2-37-1-2-166. EV Landshut52252112218454%17416286017-0-2-78-3-1-147. SC Riessersee52212433198152%15814358915-2-2-76-4-4-128. Starbulls Rosenheim52212513208152%15715072412-5-1-89-2-3-129. Lausitzer Füchse52222212237749%18118482912-2-3-910-2-0-1410. Dresdner Eislöwen52221223227749%17118762013-2-2-99-1-3-1311. EC Bad Nauheim52168322217447%16717965610-7-1-86-4-3-1312. Eispiraten Crimmitschau52180222286240%18019583712-2-0-126-0-4-1613. Heilbronner Falken52100120393422%1192248317-1-1-173-0-1-2214. ESV Kaufbeuren5281040393019%1232447274-1-3-184-0-1-21 Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung, PSS = Siege nach Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung, PSN = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, Pkt = Gesamtpunkte, T = Tore, GT = Gegentore, Str. = Strafminuten; Endstand: 2. März 2015, 52. Spieltag; Erläuterungen: , ,

Beste Scorer Quelle: DEL2del-2.org, Hauptrunde 2014/15: Top-Scorer; Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, SM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Mannschaft Sp T V Pkt SM Mike Collins Kassel 51 27 54 81 32 David Wrigley Bietigheim 43 32 46 78 70 Matt McKnight Bietigheim 51 21 56 77 14 Robin Just Bietigheim 51 25 42 67 22 P. J. Fenton Landshut 51 24 40 64 66 Patrick Jarrett Landshut 50 29 34 63 34 Lubor Dibelka Riessersee 47 24 39 63 18 Richard Mueller Frankfurt 50 40 22 62 26 Alexander Hutchings Crimmitschau 50 22 40 62 54 Nick Mazzolini Frankfurt 51 31 30 61 46 Max Campbell Bad Nauheim 51 30 31 61 10 Jamie MacQueen Crimmitschau 43 30 31 61 104

Beste Torhüter Quelle: pointstreak.compointstreak.com, Hauptrunde 2014/15: Top-Torhüter; Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), S = Siege, N = Niederlagen, GT = Gegentore, SO = Shutouts, GTS = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert

Spieler Mannschaft Sp Min S N GT GTS SO Timo Herden Rosenheim 27 1545:36 18 8 62 2,41 3 Jochen Vollmer Riessersee 22 1300:18 13 9 54 2,49 2 Antti Ore Frankfurt 29 1798:06 20 9 75 2,50 2 Mika Järvinen Kassel 25 1488:20 16 8 63 2,54 3 Siniša Martinović Bietigheim 43 2576:22 31 12 109 2,54 5 Jonas Langmann Bremerhaven 22 1264:15 12 10 54 2,56 3 Tyler Weiman Landshut 29 1744:16 15 14 80 2,75 2 Jan Guryca Bad Nauheim 43 2613:44 24 19 140 3,21 0 Jonathan Boutin Weißwasser 47 2694:11 25 19 144 3,21 1 Stefan Vajs Kaufbeuren 21 1174:01 8 12 63 3,22 0 Ryan Nie Crimmitschau 40 2416:48 18 22 130 3,23 2 Christian Rohde Ravensburg 45 2617:04 23 21 141 3,23 2 Kevin Nastiuk Dresden 33 1951:11 15 18 107 3,29 2

Pre-Play-offs In den Pre-Play-offs spielten die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde in zwei Best-of-Three-Serien zwei Teilnehmer an den Play-offs aus. Der Siebte der Hauptrunde spielte gegen den Zehnten und der Achte gegen den Neunten. Lautete der Spielstand nach der regulären Spielzeit von 3×20 Minuten unentschieden, erfolgte nach 15-minütiger Pause eine Verlängerung solange bis ein Tor erzielt wurde.

Die Spiele fanden am 6., 8. und am 10. März 2015 statt.

Serie 1 2 3 [HR] 20px|Logo des SC Riessersee SC Riessersee – Dresdner Eislöwen 1:2 [2:2] Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse 2:1 [1:3]

Play-offs Modus Die ersten sechs Platzierten der Hauptrunde und die beiden Gewinner der Pre-Play-offs spielten in drei Runden und im Modus Best-of-Seven vom 13. März bis 28. April den Sieger aus. Endeten Spiele nach der regulären Spielzeit von 3×20 Minuten unentschieden, erfolgte eine Verlängerung von 20 Minuten, jedoch nur solange, bis ein Tor erzielt wurde. Die das Tor erzielende Mannschaft war mit dem entsprechenden Ergebnis Sieger. Die 20-minütigen Verlängerungen wurden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15-minütiger Pause, solange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen war.

Play-off-Baum In jeder Runde trat der verbleibende Beste der Hauptrunde gegen den verbleibenden Schlechtplatziertesten der Hauptrunde und der verbleibende Zweitbeste gegen den verbleibenden Zweitschlechtesten der Hauptrunde (usw.) an.

Play-off-Viertelfinale Die Play-off-Viertelfinalspiele wurden im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Die Spiele fanden am 13., 15., 17., 20. und 22. März 2015 statt. Die Termine am 25. und 27. März waren nicht mehr erforderlich. Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]20px|Logo der Bietigheim Steelers Bietigheim Steelers – Dresdner Eislöwen 4:0 4:3V – – – [4:0] Fischtown Pinguins – Starbulls Rosenheim 4:0 – – – [2:2] EC Kassel Huskies – 20px|Logo des EV Landshut EV Landshut 1:4 2:3V – – [3:1] Löwen Frankfurt – 20px|Logo der Ravensburg Towerstars Ravensburg Towerstars 4:0 5:2 – – – [2:2]

Play-off-Halbfinale In den Halbfinalbegegnungen traten der verbleibende Beste gegen den verbleibenden Schlechtesten und die beiden anderen Mannschaften gegeneinander an. Die Play-off-Halbfinalspiele wurden ebenfalls im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Die Spiele fanden am 2., 4., 6., 8., 10. und 12. April 2015 statt. Der Termin am 14. April war nicht mehr erforderlich.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR] 20px|Logo der Bietigheim Steelers Bietigheim Steelers – 20px|Logo des EV Landshut EV Landshut 4:0 – – – [4:0] Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt 4:2 – [2:2]

Play-off-Finale Die Play-off-Finalspiele wurden ebenfalls im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Die Spiele fanden am 17., 19., 21., 24., 26. und 28. April statt. Der Termin am 30. April 2015 war nicht mehr erforderlich.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]20px|Logo der Bietigheim Steelers Bietigheim Steelers – Fischtown Pinguins 4:2 - [2:2]

Kader des DEL2-Meisters DEL2-Meister100px|Logo der Bietigheim SteelersBietigheim SteelersTorhüter: Siniša Martinović, Andreas Mechel

Verteidiger: Dominic Auger, Adam Borzęcki, Markus Gleich, Benjamin Hüfner, Max Prommersberger, Bastian Steingroß

Angreifer: Frederik Cabana, Michael Fink, Lukas Fröhlich, Mark Heatley, Robin Just, Marcel Kahle, Justin Kelly, Benjamin Kronawitter, Matt McKnight, Jason Pinizzotto, René Schoofs, Archie Skalbeck, Marcus Sommerfeld, Chris St Jacques, Marco Windisch, David Wrigley Trainerstab: Kevin Gaudet, Marc St. Jean

Beste Torhüter Quelle: pointstreak.compointstreak.com, Play-offs 2014/15: Top-Torhüter; Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), S = Siege, N = Niederlagen, GT = Gegentore, SO = Shutouts, GTS = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert

Spieler Mannschaft Sp Min S N GT GTS SO Tomáš Tomek Riessersee 3 178:19 1 2 6 2,02 0 Jeff Frazee Kassel 2 165:40 0 2 6 2,17 0 Siniša Martinović Bietigheim 14 876:54 12 2 34 2,33 2 Kevin Nastiuk Dresden 7 409:14 2 5 17 2,49 1 Ben Meisner Bremerhaven 9 575:54 6 2 24 2,50 1 Jonathan Boutin Weißwasser 3 184:33 1 2 8 2,60 0 Timo Herden Rosenheim 7 455:02 2 5 20 2,64 0 Antti Ore Frankfurt 10 605:16 6 4 28 2,78 0

Beste Scorer Quelle: pointstreak.compointstreak.com, Play-offs 2014/15: Top-Scorer; Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, SM = Strafminuten; Fett: Bestwert