Hermann Dreßler (* 14. April 1882 in Leipzig als Hermann Gustav Friedrich Dreßler; † 2. September 1955 in Karl-Marx-Stadt) war ein deutscher Schriftsteller und Lehrer.

Leben

Herman Dreßler, seit 1913 verheiratet mit Emma Martha Weigand, lebte als Lehrer und später als Schulleiter der Ludwig-Richter-Schule in Chemnitz.

Zwischen 1910 und 1925 veröffentlichte er zahlreiche erzählende Werke, die teilweise dem Genre des Kriminalromans, teilweise der fantastischen Literatur zuzurechnen sind, daneben verfasste Dressler einige Kinderbücher.

Werke

Süddeutsche Städtemärchen, Straubing 1910 Kinder-Eisenbahn-Knigge, Straubing i. Bayern 1911 Ein Opfer und andere Luftschiffernovellen, Wien 1911 Vom grünen Holze, Wiesbaden 1911 Die Konkurrenten und andere Novellen, Heilbronn 1915 Der Andere, Breslau 1919 Der blinde Passagier, Breslau 1919 Der Detektiv. Das Brillant-Kollier, Königshütte 1919 Die Gefangenen, Königshütte 1919 Das geheimnisvolle Haus, Breslau 1919 Das geheimnisvolle Lichtbild, Königshütte 1919 Die geheimnisvolle Pforte, Königshütte 1919 Der Kopf. Das Pentagramm, Königshütte 1919 Mondvögel, München 1919 Der Mord auf dem Leuchtturm, Königshütte 1919 Ein rätselhafter Fall, Königshütte 1919 Rat Berndts Todestag. Das Haus in der Mauergrabengasse, Königshütte 1919 Der Ton aus der vierten Dimension, Breslau 1919 Der Druide, Breslau 1920 Die "Graue Hanne", Breslau 1920 Der Kampf und Skizzen, Breslau 1920 Die Panther-Komtesse und andere Erzählungen, Breslau 1920 Scheintot!, Breslau 1920 Sein letzter Frühling, Breslau 1920 Der Ton aus der vierten Dimension und andere Kriminalerzählungen, Breslau 1920 Die Augen des Fakirs, Leipzig 1921 Der Doppelgänger, München 1921 Der Griff nach dem Leben, München [u. a.] 1921 Das Haus im Sumpf, München 1921 Die Kampfernadel, München [u. a.] 1921 Das Land der Sehnsucht, Leipzig 1921 Das Geheimnis des Hauses Granby, München [u. a.] 1922 Der mysteriöse Fall, München [u. a.] 1922 Die Opiumhöhle, München [u. a.] 1922 Die Priester der Erde, München [u. a.] 1922 Sein eigener Schatten, München [u. a.] 1922 Spur Nr. 1, München [u. a.] 1922 Zwischen acht und halb neun, München [u. a.] 1922 Die Jagd nach dem Mörder, München [u. a.] 1923 Der schwarze Diamant, München [u. a.] 1923 Der Spuk auf Ervesval, München [u. a.] 1923 Der Herr über Leben und Tod, München 1924 Das rufende Licht, München 1924 Die Annemarie und der Plusterdick, Leipzig 1925 (zusammen mit Fritz Baumgarten) Hutzelbein, Leipzig 1925 (zusammen mit Fritz Baumgarten) Schloß Moorhouse, München 1925 Die Spitze der Welt, Konstanz 1956 Das Theater zur grünen Wiese, Reutlingen 1959

Literatur

Dressler, Hermann Gustav Friedrich. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Hg. von Konrad Feilchenfeldt, Bd. 6. Saur, Zürich/München 2004, ISBN 3-908255-06-6, Sp. 547 f.

Weblinks

Hermann Dreßler bei EDITION DUNKELGESTIRN.

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