Der Findling ist ein deutscher Fernsehfilm in Schwarzweiß des US-amerikanischen Regisseurs George Moorse aus dem Jahr 1966 mit Rudolf Fernau, Julie Felix und Titus Gerhardt in den Hauptrollen. Das Drehbuch hatte der Regisseur selbst verfasst. Es basiert auf der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist. Seine Premiere erlebte der Streifen am 10. Juni 1967 im Studienprogramm des Bayerischen Rundfunks. In die Kinos kam er erstmals am 28. Februar 1969.

Handlung Der Film behandelt das Schicksal des römischen Kaufmanns Piacchi, der bei einer Pestseuche seinen elfjährigen Sohn verloren hat und nun ein gleichaltriges Findelkind zu sich nimmt, es aufzieht und dem jungen Mann seine ganze Habe vermacht. Nicolo, wie der Adoptivsohn heißt, benutzt jedoch seine Macht, um Piacchi und dessen junge Frau zu betrügen und zu vernichten. In einer Kurzschlussreaktion erschlägt Piacchi seinen Findling, weigert sich aber, seine Tat zu bereuen. Er wird schließlich ohne Buße hingerichtet.Evangelischer Filmbeobachter, Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 258/1967, S. 347.

Kritik

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1967 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Fernsehfilm (BR Fernsehen) Kategorie:Filmdrama Kategorie:Heinrich-von-Kleist-Verfilmung