mini|Niederbergisches Museum
Das Niederbergische Museum ist ein Lokalkundliches Museum zum Thema Leben und Arbeiten und zur Kalkindustrie sowie zu damit in Zusammenhang stehenden geologischen und paläontologischen Funden in der niederbergischen Stadt Wülfrath.Homepage des Niederbergischen Museums Wülfrath abgerufen am 1. Juli 2020
Beschreibung Im ersten Stock des Museums befindet sich in einem Raum das hierhin verbrachte Original einer alten Apotheke mit originalen Standgefässen, Fachbüchern des 17. Jahrhunderts usw. Ebenfalls kann eine alte, funktionsfähige Zinngießerwerkstatt besichtigt werden. Diese wird von Zeit zu Zeit von einem Zinngießer aktiviert. mini|Video: Gravieren von Zinngeschirr in der Zinngießerwerkstatt des Niederbergischen Museums (1983)
Des Weiteren finden in einem hierfür vorgesehenen, zentralen Raum im Museum Wechselausstellungen zu verschiedenen, freien, auch überörtlichen Themen statt. Auch werden hier oder in einem der beiden Vortragsräume Multimedia-Vorträge sowie kulturelle Veranstaltungen angeboten. Im Museum werden Kataloge und Bücher stattgefundener oder aktueller Ausstellungen und solche mit lokalhistorischem Kontext angeboten, gleichfalls können Zinngüsse aus der museumseigenen, historischen Zinngießerei erworben werden.
Geschichte Das Niederbergische Museum wurde 1913 von dem Wülfrather Volksschulrektor Julius Imig gegründet. Zu Anfang handelte es sich nur um eine geologisch-mineralogische Sammlung. Bei der späteren Erweiterung wurden volks- und naturkundliche Bestände und die Industriegeschichte der Wülfrather Kalkindustrie in die Sammlung aufgenommen.
Seit 1946 befindet sich das Museum im Haupthaus und den Räumen der ehemaligen Eisenwarenhandlung Tiefenthal an der Bergstraße in Wülfrath.
Da ab dem Jahr 2005 die notwendigen Haushaltsmittel für die Unterhaltung des Museums durch die Stadt Wülfrath nicht mehr zur Verfügung standen, wurde es im Jahr 2005 geschlossen. Im Jahr 2006 gründete sich der „Trägerverein Niederbergisches Museum in Wülfrath e.V.“, der das Museum im November 2006 wieder eröffnete.
Bergische Kaffeetafel mini|Bergische Kaffeetafel mit Dröppelminna und Porzellan in Strohblumenmuster
Die seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr beachtete Bergische Kaffeetafel hat das Niederbergische Museum 1963 unter seinem Leiter Willi Münch nach Präzisierung des Begriffes als regelmäßige Veranstaltung reaktiviert.
Erst aus dieser Zeit stammt der Spruch „Koffiedrenken met allem dröm on dran“, auf Hochdeutsch: Kaffeetrinken mit allem drum und dran.Harro Vollmar: Die historische bergische Kaffeetafel. 2. ergänzte Auflage, Haan 1986.
Hierbei können Einzelpersonen, Gesellschaften oder Vereine in den historischen Räumen des Museums eine nachmittägliche Kaffeetafel, in historischem Rahmen und mit einer kurzen Einführung in die Thematik, genießen.
Das Programm beinhaltet:
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Weblinks Niederbergisches Heimatmuseum Wülfrath Japan in Wülfrath Fröhlich und lecker tafeln abgerufen am 1. Juli 2020 Wülfrather Heimatmuseum: Geburtstag des ältesten Museums im Kreis abgerufen am 1. Juli 2020
Einzelnachweise
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