Die Liste jüdischer Gebete und Segnungen im Schacharit zeigt Gebete und Segnungen im vorbereitenden Abschnitt, im Abschnitt mit den Hymnen, den Kern- und Hauptgebeten und den abschließenden Abschnitt.
Abschnitte Vorbereitung Birkot ha-Schachar ; dt. Segnungen zur MorgendämmerungEine Reihe von Segenssprüchen, die am Anfang von Schacharit vorgetragen werden. Die Segenssprüche stellen Danksagungen an Gott dar, für die Erneuerung eines Tages.Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 4 f.Akedah ; dt. „Fesselung Isaaks“Korbanot / Abschnitt über die OpferSiddur schma kolenu. dt. Übers. Raw Joseph Scheuer, bearb. Albert Richter / Edouard Selig, hg. Israelitische Cultusgemeinde Zürich, Verlag Morascha, Basel 1996 / 9. Aufl. 2011, S. 32 [Korbanot / Abschnitt über die Opfer].
Psuke desimra/Psalmen im MorgengebetSiddur schma kolenu. dt. Übers. Raw Joseph Scheuer, bearb. Albert Richter / Edouard Selig, hg. Israelitische Cultusgemeinde Zürich, Verlag Morascha, Basel 1996 / 9. Aufl. 2011, S. 40 [Psuke Desimra/Psalmen im Morgengebet].
„Mismor Schir […]“ ; dt. Psalm – Gesang, der dem Hause David gewidmet istPsalm 30, vorgetragen zu Beginn der Psuke desimra. „Baruch schä-Amar […]“ ; dt. „Gesegnet, derjenige, der gesprochen und es ward die Welt“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 45 f.Der erste eröffnende Segensspruch der Psuke desimra „Hodu […]“ Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 46 f. Dankgebet. Mismor le-Toda ; dt. „Psalm zum Dankbekenntnis“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 55. Psalm 100 „Jehi kewod […]“ ; dt. „Ewig bleibt die Herrlichkeit Gottes“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 79. Eine Serie von Versen, vorgetragen während der Psuke desimra „Baruch Adonai Le'Olam […]“ ; dt. „gesegnet sei gott für immer….“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 93. Vorgetragen als Segensspruch, nachdem das Hallel abgeschlossen wurde. „wa-jewarech David […]“ ; dt. „Es segnete David Gott vor den Augen der Gemeinde“ Von 1. Buch der Chronik, Kapitel 29, Verse 10–13 „Atah Hu Adonai le-wadecha“ Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 95 vom Buch Nehemiah, Kapitel 9, Verse 6–11 „As Jaschir […]“ ; dt. „damals sang moses….“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 96 f. vom Buch Exodus 15:1-18 „Jischtabach […]“ ; dt. „Gepriesen werden Dein Name für immer….“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 103 Abschließender Segensspruch von Psuke desimra
Kerngebete „Barechu […]“ ; dt. „Segnet Gott, den zu Segnenden“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 104 „Ahawa rabba […]“ ; dt. „Mit Liebesfülle hast Du uns geliebt“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 112„Ahawa rabba“ ist ein Gebet, das im jüdischen Gottesdienst während des Schacharit kurz vor dem Schma Jisrael gesprochen wird. „Schma Jisrael […]“ ; dt. „Höre Israel“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 114 f. Ein zentrales Kernstück des jüdischen Gebets, das den Glauben an einen Gott und das Vertrauen in einen Gott ausdrückt. Es besteht aus drei Tora-Abschnitten. „Emet we-Jaziw […]“ ; dt. „wahr und aufrecht“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 122 f. Sch'mone Esre ; dt. AchtzehnHirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 126 f. Das „im Stehen [gesprochene Gebet]“ („stehend“ von hebräisch Amida), auch bekannt als Schmone Esreh („Achtzehnbittengebet“), ist wesentlicher Bestandteil des jüdischen Gottesdienstes. Es wird dreimal am Tag (viermal am Ruhe- und Feiertag, und fünfmal am Versöhnungstag) aufgesagt. „Keduscha […]“ ; dt. „Heiligung“Hirsch: Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 1895, S. 133 f.
Abschluss „Tachanun […]“ ; dt. „Gesuch“ „Toravorlesung […]“ „Aschrej […]“ ; dt. „das Glück in deinem Hauses zu wohnen“ Es wird dreimal täglich gebetet. „Psalm 20“ ; dt. „Gesang an David“Es ist der 20. Psalm des Buch der Psalmen. „U-wa le-Zion […]“ ; dt. „und [es soll ein Erlöser] nach Zion kommen“U-Ba le-Ẓiyyon ("And the Redeemer shall come to Zion"; Isa. lix. 20) in der Jewish Encyclopedia (Digitalisat). „und [es soll ein Erlöser] nach Zion kommen“ bildet die Einleitung. Das Gebet wird auch während Mincha auf Schabbat und Jom Tow sowie während Ne'ila an Jom Kippur vorgetragen. „Alejnu leschabe'ach […]“ ; dt. „[es ist] an uns [Gott] zu loben“Der Aleinu lobt Gott dafür, dass das jüdische Volk ihm dienen darf und drückt dadurch seine Hoffnung aus, dass die ganze Welt ihn anerkennen und die Verehrung anderer Götter aufgegeben wird. „Schir schael Jom […]“ ; dt. „Gesang des Tages“ „Kaddisch […]“ ; dt. „Heiligung“Ein aramäisches Gebet zur Glorifizierung und Heiligung des Gottesnamens. „En kelohenuSiddur schma kolenu. dt. Übers. Raw Joseph Scheuer, bearb. Albert Richter / Edouard Selig, hg. Israelitische Cultusgemeinde Zürich, Verlag Morascha, Basel 1996 / 9. Aufl. 2011, S. 422 [En kelohenu].[…]“ ; dt. „Niemand ist wie unser Gott“ Ein lyrisches Gebet, das die Einzigartigkeit des Gottes lobt. Es wird am Ende des Gottesdienstes am Schabbat und an Feiertagen vorgetragen.
Literatur Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl. 3. Auflage, übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch. J. Kauffmann, Frankfurt am Main 1895, 1921 ().
Einzelnachweise
Kategorie:Jüdischer Gottesdienst Kategorie:Gebet (Judentum)