Michelangelo „Michele“ Conforti ist ein italienischer Mathematiker, der sich mit Operations Research, ganzzahliger Programmierung, Graphentheorie und Kombinatorischer Optimierung befasst.

Ausbildung und Karriere mini|Michele Conforti, Oberwolfach 2011 Conforti wurde 1983 bei Gérard Cornuéjols an der Carnegie Mellon University promoviert (Essay in Combinatorial Optimization). Er ist Professor an der Universität Padua.

Forschung 2000 erhielt er mit Cornuéjols und M. R. Rao den Fulkerson-Preis für ihre Arbeit Decomposition of balanced matricesJournal of Combinatorial Theory, Series B, Bd. 77, 1999, S. 292–406 über die Charakterisierung der ausgewogenen Matrizen0,1-Matrizen ohne quadratische Untermatrizen ungerader Ordnung mit Reihen- oder Spaltensumme 2, welche auch einen Algorithmus liefert, um solche Matrizen in Polynomialzeit zu erkennen. Er leistete ebenfalls Beiträge zum starken Satz über Perfekte Graphen.Chvatal Strong Perfect Graph Theorem

Preise und Ehrungen 2000: Fulkerson-Preis (mit Gérard Cornuéjols und M. R. Rao) 2015: Frederick-W.-Lanchester-Preis

Schriften mit Cornuejols: Balanced Matrices, in: K. Aardal, G. L. Nemhauser, R. Weismantel (Herausgeber) Discrete Optimization, Handbooks of Operations Research and Management Science, Band 12, Elsevier 2005 mit G. Cornuéjols,K. Vušković: Square-Free Perfect Graphs, J. Combin. Theory Ser. B, Band 90, 2004, S. 257–307.

Weblinks Homepage Publikationen Michele Conforti in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Hochschullehrer (Universität Padua) Kategorie:Italiener Kategorie:Mann