mini|Johann Gravius auf einem Bild von 1742 in der Tübinger Professorengalerie

Johann Gravius (* 14. November 1620 in Osnabrück; † 3. November 1688 in Tübingen)Reinhold Scholl: Die Bildnissammlung der Universität Tübingen, 1477 bis 1927. Schriften des Vereins für Württembergische Familienkunde, Heft 2, Verlag von K. Ad. Emil Müller, Stuttgart, 1927. war ein Jurist sowie Professor, Rektor und Prorektor an der Universität Tübingen.

Leben Johann Gravius absolvierte ein Studium der Rechte in Marburg an der Lahn. Er wurde Hofmeister der Grafen von Brandenstein in Hamburg und hat dann etliche Jahre in Schleswig-Holstein praktiziert. Während eines Aufenthalts in Speyer absolvierte er ein Studium des Kameralprozesses. 1653 immatrikulierte er sich beim Besuch seiner Brüder in Tübingen und wurde dort zum Dr. iur. utr. promoviert. Er war von 1653 bis 1688 ordentlicher Professor der Rechte. 1654/55, 1657/58, 1661, 1665, 1669, 1672/73, 1681 und 1686/87 war er Rektor sowie 1675/76 Prorektor der Universität Tübingen. Außerdem war er Herzoglich-Württembergischer Rat.Eintrag Johann Gravius auf Tobias-Bild.Eintrag Johann Gravius im Katalog der DNB. Sein Porträt hängt in der Tübinger Professorengalerie.

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Tübinger Professorengalerie Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert) Kategorie:Person (Württemberg bis 1803) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1620 Kategorie:Gestorben 1688 Kategorie:Mann