mini|Jacob Cappelbeck auf einem Porträt in der Tübinger Professorengalerie
Jacob Cappelbeck (* 1506 in Augsburg; † 14. Januar 1586 in Tübingen)Reinhold Scholl: Die Bildnissammlung der Universität Tübingen, 1477 bis 1927 (= Schriften des Vereins für Württembergische Familienkunde. Heft 2). Verlag von K. Ad. Emil Müller, Stuttgart 1927. war ein deutscher Jurist.
Leben
Jacob Cappelbeck studierte in Ingolstadt und Leipzig. Er immatrikulierte sich 1533 in Wittenberg und bekam dort den Mag. art. 1536 immatrikulierte er sich in Tübingen. Er wurde in Ferrara zum Dr. iur. utr. promoviert. 1543 folgte er einem Ruf als Professor für Rechte in Tübingen. 1556, 1561, 1567, 1571 und 1577/78 war Rektor der Universität Tübingen. 1554/55–1556/57 war er Supremus Deputatus. 1584 gab er seine Ämter ab.Eintrag Jacob Cappelbeck auf Tobias-Bild (Bildserver der Universitätsbibliothek Tübingen). Sein 1604 gemaltes Porträt hängt in der Tübinger Professorengalerie.
Literatur Sönke Lorenz: Die Tübinger Juristenfakultät als Spruchkollegium. In: Ulrich Köpf, Sönke Lorenz und Dieter R. Bauer (Hrsg.): Die Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 14). Thorbecke, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7995-5514-2, S. 216–218 (Cappelbeck, mit weiteren Nachweisen).
Einzelnachweise
Kategorie:Rechtswissenschaftler (16. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Tübinger Professorengalerie Kategorie:Person (Württemberg bis 1803) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1506 Kategorie:Gestorben 1586 Kategorie:Mann