Luka Cindrić (* 5. Juli 1993 in Ogulin, Kroatien) ist ein kroatischer Handballspieler. Cindrić wird zumeist auf Rückraum Mitte eingesetzt.
Karriere Der 1,85 m große und 90 kg schwere Rechtshänder debütierte 2012 mit HRK Karlovac in der kroatischen Premijer Liga und nahm am EHF Challenge Cup 2013/14 teil. In seiner ersten Saison 2012/13 erzielte er in 33 Spielen 243 Tore (davon 38 per Siebenmeter) und wurde Torschützenkönig.www.rukometstat.com Najbolji strijelci (broj golova) abgerufen am 31. März 2014 In seiner zweiten Spielzeit war er in 15 Spielen 131 (31) Mal erfolgreich.www.rukometstat.com Statistik: Luka Cindrić abgerufen am 31. März 2014 Im Januar 2014 wechselte er zum mazedonischen Verein RK Metalurg Skopje, mit dem er in der EHF Champions League 2013/14 das Viertelfinale erreichte sowie die mazedonische Meisterschaft 2014 gewann. Zur Saison 2015/16 wechselte er zu RK Vardar Skopje.www.balkan-handball.com: TOP 20 najboljih transfera 2015/2016: Lauge lider, tu su Đukić, Stanić, Cindrić, Simić i Cupara, abgerufen am 21. Oktober 2016 2016 und 2017 gewann er den mazedonischen Pokal, 2016 und 2017 die Meisterschaft sowie 2017 die EHF Champions League. In der Saison 2018/19 lief Cindrić für den polnischen Verein KS Kielce auf, mit dem er die polnische Meisterschaft sowie den polnischen Pokal gewann.sportowefakty.wp.pl: Oficjalnie: Luka Cindrić oficjalnie w Vive Tauronie Kielce! To transferowy hit!, abgerufen am 7. Juni 2017 Im Sommer 2019 wechselte er zum spanischen Erstligisten FC Barcelona.handball-world.news: FC Barcelona sichert sich Spielmacher aus Kielce, abgerufen am 21. Juni 2019 Mit Barcelona gewann er 2020, 2021 und 2022 jeweils die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal, den Königspokal, den Supercup und den Katalanischen Supercup. 2021 triumphierte er mit Barça in der EHF Champions League, 2022 erneut im Königspokal. Da Barcelona ab der Saison 2023/24 den Etat verringern musste, wurde Cindrić als einem der Topverdiener trotz bis 2025 laufenden Vertrages ein vorzeitiger Abschied nahegelegt. Im August 2023 wurde sein Vertrag aufgelöst und er wechselte zum rumänischen Meister Dinamo Bukarest. Mit Bukarest gewann er 2024 den rumänischen Pokal. Seit der Saison 2024/25 steht er beim ungarischen Erstligisten KC Veszprém unter Vertrag. 2025 und 2026 wurde er ungarischer Meister sowie 2026 ungarischer Pokalsieger.
Mit der kroatischen Junioren-Auswahl belegte Luka Cindrić bei der U-21-Weltmeisterschaft 2013 den vierten Platz.www.ihf.info Team Roster Croatia (PDF, 70 kB) abgerufen am 21. Februar 2014 In der kroatischen A-Nationalmannschaft debütierte Cindrić am 5. April 2014 gegen Schweden.liveticker.handball.ch Kroatien-Schweden abgerufen am 10. April 2014 Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2025 warf Cindrić fünf Tore in zwei Partien und gewann mit Kroatien die Silbermedaille. Bei der Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 warf Cindrić 16 Tore in neun Partien und gewann mit Kroatien die Bronzemedaille.
Erfolge mit dem HRK Karlovac: Torschützenkönig 2012/13
mit dem RK Metalurg Skopje: Nordmazedonischer Meister: 2014
mit dem RK Vardar Skopje: Nordmazedonischer Meister: 2016, 2017 Nordmazedonischer Pokalsieger: 2016, 2017 EHF-Champions-League-Sieger: 2017
mit Vive Kielce: Polnischer Meister: 2019 Polnischer Pokalsieger: 2019
mit dem FC Barcelona: Spanischer Meister: 2020, 2021, 2022, 2023 Spanischer Pokalsieger: 2020, 2021, 2022 Spanischer Ligapokalsieger: 2020, 2021, 2022 Spanischer Supercupsieger: 2019, 2020, 2021 Katalanischer Supercupsieger: 2019, 2020, 2021, 2022 IHF-Super-Globe-Sieger: 2019 EHF-Champions-League-Sieger: 2021, 2022 EHF-Champions-League-Finalist: 2020
mit Dinamo Bukarest: Rumänischer Pokalsieger: 2024
mit KC Veszprém: Vereinsweltmeisterschaft 2024 Ungarischer Meister: 2025, 2026 Ungarischer Pokalsieger: 2026
mit Kroatien: Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2025 Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2026
persönliche Auszeichnungen: Kroatiens Handballer des Jahres 2017, 2018, 2021, 2022
Weblinks Luka Cindrić auf der Website vom FC Barcelona Luka Cindrić auf der Website der Liga ASOBAL
Einzelnachweise
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