Armin Turk (* 4. August 1943 in Werdohl; † 13. Juni 2013 in Velbert) war ein deutscher Maler.

Leben und Werk Armin Turk studierte 1962 bis 1967 an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen-Werden Grafikdesign bei Wilhelm Buck und Josef Urbach und schloss dort sein Studium als Meisterschüler ab. Bereits während des Studiums verstärkte sich seine Hinwendung zum Zeichnerischen und zur Negierung der Farbe.

1965 folgte die Begegnung mit dem Maler, Fotografen und Experimental-Filmer, dem Bauhausschüler Heinrich Brocksieper in Hagen, der ihn in seiner weiteren künstlerischen Arbeit bestärkte. Die Auseinandersetzung mit (der) Farbe begann nun in der Folgezeit, die Farbe gewann mehr und mehr an Bedeutung und es folgten die ersten Farbexperimente. In seinen Farbfeldern sah er die Farbe „als Mittler von Licht, Grenze und Raum“. Ab 1978 entstanden die Bilder Farbräume – seine Synthese von Farbe und Licht –, woran er bis zu seinem Tod konsequent weiterarbeitete.

Von 1967 bis 2008 war er als Kunsterzieher an einem Gymnasium in Velbert tätig.

Ausstellungen 1987: Galerie Hintemann, Bonn (Einzelausstellung) 1989: Märkisches Museum Witten, Witten (Einzelausstellung) 1989: Museum Schloss Hardenberg, Velbert-Neviges, (Einzelausstellung) 1993: Landschaftsbilder, Galerie Neher, Essen 1993: Armin Turk, EDITION Hannappel, Essen (Einzelausstellung) 1994: Farbe-Farbe, Galerie Neher, Essen 1995: STIL–American Fine Art, Mettmann (Einzelausstellung) 1995: Farbräume (mit Dieter Helis), Galerie Neher, Essen 1995: Farbe, Galerie Schütte, Essen 1996: Lichte Räume, Galerie Neher, Essen 1997: Galerie Hintemann, Bonn 1997: 12 Künstler, Galerie Neher, Essen 1997: Kunst International, Galerie Neher, Essen 1998: Die Langsamkeit der Bilder, Galerie Schütte, Essen 1999: Armin Turk, Galerie Schütte, Essen (Einzelausstellung) 2000: Wunschbilder, Galerie Schütte, Essen 2001: 111/12-24, Galerie Schütte, Essen 2004: Malerei, Galerie Schütte, Essen (Einzelausstellung) 2004/2005: Farbe – Kontraste und Nebenwirkungen II, Kunsthaus Essen, Essen 2007: Armin Turk, Galerie Schütte, Essen (Einzelausstellung) 2009: Editionen 1987 – 2008, Galerie Schütte, Essen 2010: Kunst- und Kulturkreis Berkelkraftwerke e. V., Vreden (Einzelausstellung) 2011: Malerei, Galerie Schütte, Essen (Einzelausstellung) 2011: Ein Blick, Bilder und Fotografien aus der Sammlung Schütte, Galerie Schütte / Kunstraum der Scheidt’schen Hallen, Essen 2012: Farbe – Raum – Konzept, Kunstraum Dreieich, Dreieich-Dreieichenhain 2013: Best of Ruhrgebiet – Part II / Top 20, Galerie Frank Schlag & Cie., Essen 2014: ARMIN TURK und Freunde, Galerie Schütte / Kunstraum der Scheidt’schen Hallen, Essen 2014: Die Farbe schaut zurück, Galerie Schütte, Essen (Einzelausstellung) 2022: Armin Turk in der Sammlung (Spätwerk und Werkverzeichnis), Märkisches Museum Witten

Literatur Wolfgang Zemter: Armin Turk – Malerei. Märkisches Museum Witten (Hrsg.), Meinerzhagen 1989, ISBN 978-3-88913-131-7 Farbräume, Dieter Helis – Armin Turk. Galerie Neher (Hrsg.), Essen 1995 Die Langsamkeit der Bilder. Galerie Schütte (Hrsg.), Essen 1998, ISBN 3-931326-15-2 Armin Turk. Galerie Schütte (Hrsg.), Essen 1999, ISBN 3-931326-22-5 Farbe – Kontraste und Nebenwirkungen. Kunsthaus Essen (Hrsg.), Essen 2005, ISBN 3-931201-22-8, Seiten 34, 35, 47 Farbe-Raum-Konzept. Edition Minerva (Hrsg.), Neuisenburg 2012, ISBN 978-3-943964-01-1 Best of Ruhrgebiet – Part II / Top 20. Galerie Frank Schlag & Cie (Hrsg.), Essen 2013, Seiten 6, 150–155, 183

Weblinks

K.ECK Velbert, Ateliergemeinschaft, Armin Turk Galerie Karrenberg Velbert, Armin Turk Rukaj Gallery Toronto, Armin Turk

Einzelnachweise

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