mini|Bruno Leibundgut im 3D Planetarium Techmania. Pilsen, Tschechien.

Bruno Leibundgut (* 1. April 1960 in Basel) ist ein Schweizer Astronom.

Leben und Wirken Bruno Leibundgut besuchte das humanistische Gymnasium in Basel bis zur Matura 1979. Danach studierte er an der Universität Basel Physik, Mathematik und Astronomie und wurde dort 1988 promoviert. Seit 1993 ist er Mitarbeiter der Europäischen Südsternwarte. Von 2008 bis 2014 war er als ihr Wissenschaftsdirektor tätig, gefolgt von einem Sabbatical. Nach einer Tätigkeit als VLT-Programmwissenschaftler übernahm er die Aufgabe des Wissenschaftsdirektors von April 2023 bis zu seiner Pensionierung im März 2025 noch ein zweites Mal. Seitdem ist er der ESO als Emeritus Astronomer verbunden.

Leibundgut wurde vor allem für Neuentdeckungen im Bereich Supernovae bekannt. Er war ein Mitglied des High-Z Supernova Search Teams und beteiligte sich an der Konzeption des Very Large Telescope. Er ist Wissenschaftskommunikator, indem er Vorträge zu Themen wie Entstehung der Elemente oder der Struktur des Universums hält. Seit 2019 ist er Honorarprofessur für Astrophysik an der TU München.

Schriften (Auswahl) Light Curves of Supernovae Type I. (Volltext) (= Dissertation) mit Hillebrandt, W.: From twilight to highlight – the physics of supernovae. Springer, Berlin 2003 mit Goobar A: Supernova Cosmology: Legacy and Future, (preprint), 2011 mit Taubenberger, S.: 'Super-Chandrasekhar' Type Ia Supernovae at nebular epochs, 2013 mit Spiro, S.: Underluminous Type II Plateau Supernovae: II. Pointing towards moderate mass precursors, 2014 mit Graur. O.: Type-Ia Supernova Rates to Redshift 2.4 from CLASH: the Cluster Lensing and Supernova survey with Hubble, 2014

Weblinks

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Einzelnachweise

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