Der Ethiopian Airlines Flug ET702 war ein Flug der Ethiopian Airlines mit dem Kennzeichen ET-AMF mit einer Boeing 767-300,Co-Pilot Hijacks Ethiopian Plane and Requests Asylum in Geneva nytimes.com der am 17. Februar 2014 mit der Androhung von GewaltZeugenaussagen nach Flugzeugentführung nzz.ch auf dem Flug von Addis Abeba über Rom nach Mailand von Copilot Hailemedhin Abera TegegnDas ist der äthiopische Flugzeugentführer 20min.ch entführt wurde. Das Flugzeug flog an Rom und Mailand vorbei direkt weiter nach Genf. Es wurden keine Personen verletzt und das Flugzeug blieb unbeschädigt, nachdem der Copilot offensichtlich die Kontrolle über das Flugzeug übernommen hatte, indem er sich im Cockpit eingeschlossen hatte, als der Kapitän zur Toilette gegangen war. tagesschau.de Der Copilot selbst informierte die Behörden über die Entführung des Flugzeugs.Co-pilot hijacks Ethiopian Airlines aircraft aljazeera.com Er drohte das Flugzeug abstürzen zu lassen, falls der Kapitän nicht aufhören sollte, die Tür des Cockpits aufzubrechen.So erging es den Passagieren im Flugzeug 20min.ch Sein Ziel war es, in der Schweiz politisches Asyl zu beantragen.Co-Pilot entführte Flugzeug nach Genf faz.net Der Copilot liess sich nach der Landung ohne Widerstand festnehmen,Ethiopian Airlines hijacking ends with co-pilot's arrest in Geneva The Guardian nachdem er aus dem Cockpitfenster geklettert war. Das Flugzeug war nach dem Abweichen vom Flugplan von zwei Eurofightern der Aeronautica Militare begleitet worden.Flugzeugentführer wollte in der Schweiz Asyl beantragen. Blick, 17. Februar 2014 Der Bruder des Entführers gab in einem Interview an, dass sein Bruder weder politisch verfolgt noch arm sei, sondern an Verfolgungswahn leide.Anna Kappeler: In: Schweiz am Sonntag vom 23. Februar 2014

Das entführte Flugzeug wurde gemäss internationalen Übereinkommen von französischen und italienischen Kampfflugzeugen eskortiert. Der Schweizer Luftraum wurde bis zum Endanflug nicht überflogen. Von nationalen und internationalenFrench fighter jets accompanied hijacked Ethiopian plane into Geneva when co-pilot threatened to crash because Swiss air-force ONLY WORKS OFFICE HOURS dailymail.co.uk Medien wurde angemerkt, dass der Jetbetrieb der Schweizer Luftwaffe nur wochentags zu BürozeitenSchweizer Luftwaffe soll bald rund um die Uhr einsatzbereit sein sueddeutsche.de, erstellt 20. Februar 2014, abgerufen am 20. Februar 2014. einsatzbereit sei. Eine bereits seit 2010 hängige Motion hatte den (aus Geldmangel gestoppten) Ausbau der Flugbetriebszeiten gefordert und die Parlamentarier diskutierten nach dem Vorfall erneut über die Prioritäten der Armee.Flugzeugentführung nach Genf Neue Zürcher Zeitung, abgerufen am 20. Februar 2014. Im Jahr 2016 wurde die Zeit wochentags verlängert, im 2017 kamen die Wochenenden dazuAusbau des Luftpolizeidienstes kommt schrittweise voran, SRF, 9. Dezember 2016 und ab dem 1. Januar 2019 wurde plangemäss24-Stunden-Luftpolizeidienst kostet 30 Millionen, SRF, 1. Dezember 2015 die Zeit auf 6 bis 22 Uhr ausgeweitet. Am 31. Dezember 2020 erfolgte der Ausbau auf 24 Stunden während 365 Tagen. Luftpolizeidienst jetzt rund um die Uhr

Strafverfolgung Ein äthiopisches Gericht verurteilte den Entführer wegen Luftpiraterie in Abwesenheit zu 19½ Jahren Gefängnis. Die Schweizer Behörden hatten eine Auslieferung abgelehnt. 2015 ergab ein psychiatrisches Gutachten, dass er zum Zeitpunkt der Entführung nicht urteilsfähig war. Er war zunächst in der geschlossenen Psychiatrie, danach im Gefängnis. Dort verblieb er, bis am 9. Mai 2016 das Bundesstrafgericht nach einer Verhandlung über die Tatbestände Freiheitsberaubung, Entführung und Störung des öffentlichen Verkehrs eine stationäre therapeutische Massnahme anordnete.Pilot muss wegen Entführung vor das Bundesstrafgericht In: Tages-Anzeiger.ch vom 27. Februar 2016.Co-Pilot zu stationärer Massnahme verurteilt, NZZ, 10. Mai 2016

Einzelnachweise

Kategorie:Flugzeugentführung Kategorie:Ereignis 2014 Kategorie:Boeing 767