Die Johannes-Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg ist ein Musikpreis, der seit 1928 verliehen wird.

Geschichte und Zweck Die Medaille wurde 1928 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zur Auszeichnung von Künstlern, Persönlichkeiten und/oder Personengruppen für besondere Verdienste und hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Musik, insbesondere der Brahms-Pflege und des Hamburger Musiklebens, gestiftet. Die Ehrung ist dem 1833 in Hamburg geborenen Komponisten Johannes Brahms gewidmet. Die Verleihung erfolgt in unregelmäßigen Abständen durch den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg an eine unterschiedliche Zahl von Personen.

Die Medaille Die Medaille hat einen Durchmesser von 95 mm und zeigt auf der Vorderseite den Namen und ein Seitenporträt von Johannes Brahms, auf der Rückseite die Inschriften „Für Verdienste um das hamburgische Musikleben“ und „Senat der Freien und Hansestadt Hamburg“.Abbildung der Medaille

Die Gestaltung erfolgte durch den Hamburger Bildhauer Friedrich Wield.

Bisherige Medaillenempfänger 1928: Karl Muck 1929: Hamburger Philharmonisches Orchester und Orchester des Hamburger Stadttheaters 1933: Julius Spengel, Eugen Papst, Alfred Sittard, Karl Böhm 1934: Max Lohfing, Richard Strauss 1935: Hans Pfitzner, Jean Sibelius, Albert Roussel, Siegmund von Hausegger, Joseph Haas, Emil Nikolaus von Reznicek, Herbert Bedford, Adriano Lualdi, Kurt Atterberg, Wilhelm Kienzl 1936: John Julia Scheffler 1937: Wilhelm Furtwängler, Paul Graener, Heinrich Karl Strohm, Eugen Jochum 1952: Albert Döscher 1958: Robert Casadesus, Philipp Jarnach, Joseph Keilberth, Leopold Ludwig, Günther Rennert, Hans Schmidt-Isserstedt, Heinz Tietjen, Henny Wolff 1960: Gustav Witt Pianist, Konzertbegleiter und Opernfachmann, Ernst Gernot Klussmann, Conrad Hanns 1962: Paul SchwarzPaul Schwarz: Das Herz beginnt im Takt mitzuschlagen. Morgen wird der Sänger 75./ Brahms-Medaille verliehen. In: Hamburger Abendblatt, 29. Juni 1962. 1963: Robert Heger, Ilse Fromm-Michaels 1964: Claude Rostand, Frank Wohlfahrt 1970: Erna Berger 1972: Ernst Marcus, Gründer der Hamburger Symphoniker 1973: Wolfgang Sawallisch, Kurt Stephenson, Rolf Liebermann, Emil Gilels 1976: Monteverdi-Chor Hamburg 1978: Adolf Detel, Gerhard Maasz 1982: Hamburger Symphoniker 1983: Kurt HofmannBrahms-Biograph, Helmut Wirth, Aldo Ceccato 1987: Yehudi Menuhin 1988: Günter Wand 1989: Detlef Kraus 1990: Hellmut Wormsbächer 1991: Jürgen Jürgens 1994: Felicitas Kukuck 1996: Conrad Hansen 1997: Günter Jena 1998: NDR Sinfonieorchester 2001: Kinder- und Jugendchor „Hamburger Alsterspatzen“, Jürgen LuhnGründer der Hamburger Alsterspatzen 2004: Hermann Rauhe 2010: NDR-Chor 2012: Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik 2019: Christoph von DohnányiDirigent und ehemaliger Intendant der Hamburgischen Staatsoper 2024: Ensemble Resonanz

Anmerkungen

Weblinks Brahms-Medaille, bei Kulturpreise.de

Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Abbildung der Johannes-Brahms-Medaille bei die-deutschen-orden.de

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