miniatur|hochkant|Carl Wilhelm von Ludolf, Gemälde von Heinrich Füger, Öl auf Leinwand, 66 × 53 cm, Herzog Anton Ulrich-Museum Graf Carl Wilhelm von Ludolf (* 1754; † 1803) war österreichischer Diplomat und Orientalist.
Leben
Carl von Ludolf stammte aus der Erfurter Ratsfamilie Ludolf, die 1752 in den Reichsadelstand und 1778 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde. Sein Vater Wilhelm von Ludolf (1717–1789) war sizilianischer Diplomat an der Hohen Pforte. Wie viele andere Mitglieder der Familie, stand Ludolf im diplomatischen Dienst: 1789 bis 1795 als habsburgischer Gesandter in Schweden, von 1795 bis 1801 in Dänemark.
In der Literaturzeitschrift „Neuer Teutscher Merkur“ veröffentlichte er im Februar 1800 eigene unvollendete Übersetzungsproben aus dem Schachnameh. Carl von Ludolf war Mitglied des Illuminatenordens.
1789 heiratete er Friederike Luise geb. von Closen-Heidenburg (1764–1820), die Witwe des 1787 verstorbenen Johann Christian von Hofenfels.
Veröffentlichungen 1790: Pythagoras oder Betrachtungen über die geheime Welt- und Regierungs-Kunst, 472 Seiten, mit Adam Weishaupt
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Orientalist Kategorie:Übersetzer aus dem Persischen Kategorie:Übersetzer ins Deutsche Kategorie:Diplomat der Habsburgermonarchie (vor 1804) Kategorie:Österreichischer Botschafter in Schweden Kategorie:Österreichischer Botschafter in Dänemark Kategorie:Geboren 1754 Kategorie:Gestorben 1803 Kategorie:Mann Kategorie:Titulargraf