Outreau (ndl.: "Wabingen"Jozef Van Overstraeten: De Nederlanden in Frankrijk: Beknopte encyclopedie, Vlaamse Toeristenbond, 1969.) ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Boulogne-sur-Mer und zum Kanton Outreau. Die Einwohner werden Outrelois genannt.
Lage Die Stadt Outreau liegt etwa 35 Kilometer südwestlich von Calais an der Mündung der Liane in den Ärmelkanal. Nachbargemeinden von Outreau sind Boulogne-sur-Mer im Norden, Saint-Martin-Boulogne im Nordosten, Saint-Léonard im Osten, Saint-Étienne-au-Mont im Süden, Équihen-Plage im Südwesten sowie Le Portel im Westen und Nordwesten.
Geschichte Unter flämischen Einfluss war der Name der Ortschaft im 9. Jahrhundert noch Walbodinga, Walbodeghem, auch Wabingen genannt. Mit dem Frieden von Outreau 1550 konnte zwischen England und Frankreich Boulogne an das Festland gegen Zahlung von 400.000 Golddukaten zurückgegeben werden.
Im Zweiten Weltkrieg erlebte Outreau wie die Umgebung erhebliche Zerstörungen.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016 2022Einwohner 13.548 13.735 14.731 14.590 15.279 15.222 14.412 13.709 13.398 Quellen: Cassini und INSEE
Sport Im Jahr 2025 führte die Tour de France auf der 2. Etappe durch die Gemeinde Outreau. Auf der Rue du Havet wurde mit der Côte d’Outreau (86 m) eine Bergwertung der 4. Kategorie abgenommen. Diese wies auf einer Länge von 800 Metern eine durchschnittliche Steigung von 8,8 % auf. Die Bergwertung sicherte sich der Franzose Kévin Vauquelin.
Sehenswürdigkeiten Fort Outreau Turmruine des Schlosses Lonquéty ehemalige Kirche Sacré-Cœur (heute Saal „Raymond Vérité“ im Ortsteil Manihen) Kirche Saint-Wandrille
Gemeindepartnerschaft Seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit Eppelborn im Saarland (Deutschland).
Persönlichkeiten Marie Armand Patrice de Mac Mahon (1855–1927), Brigadegeneral Jean-Charles Cazin (1841–1901), Maler und Bildhauer
Belege
Weblinks
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