Heinz Schnepf (* 21. Januar 1925Meisterturner Schnepf feierte seinen 80. In: Rhein-Zeitung vom 22. Januar 2005. in Bad KreuznachEin Meister trainiert jedermann. In: Rhein-Zeitung vom 19. Juni 2001.; † 14. Februar 2007 in RoxheimErfolgs-Turner Heinz Schnepf †. In: Allgemeine Zeitung vom 16. Februar 2007.) war ein deutscher Turner.

Karriere Schnepf, mit einer Weite vom 5,60 Metern deutscher Jugendmeister 1938 im Weitsprung, war als Mitglied des MTV Bad KreuznachHintergrund: Erfolge des MTV 1877. In: Rhein-Zeitung vom 22. Juni 2002. mehrfacher deutscher Meister im Turnen, darunter 1942Prüfung unserer Turnelite. In: Badische Presse vom 1. Juni 1942, S. 4 (online)., 1954 sowie 1956 im Bodenturnen.Turnen - Deutsche Meisterschaften (Herren - Teil 2). In: sport-komplett.de, abgerufen am 7. November 2021. Er gehörte 16 Jahre lang dem deutschen Nationalkader an,Großes zur Förderung des Sports geleistet. In: Allgemeine Zeitung vom 7. Juni 2006. unter anderem bei der ersten Auslandsreise der Deutschlandriege nach dem Zweiten Weltkrieg im März 1950.Turner-Nationalmannschaft fährt Ende März nach Schweden. In: Hamburger Abendblatt vom 22. Februar 1950, S. 7 (online). Der Wettkampf der Deutschmeister-Riege des VfL Bad Kreuznach um Schnepf, Jakob Kiefer und Willi Jöckel am 29. Juli 1950 vor 10.000 Zuschauern im Kreuznacher Oranienpark wird als „legendär“ bezeichnet. Beim Ausscheidungsturnen für die Olympischen Sommerspiele 1952 belegte Schnepf lediglich den neunten Rang hinter Adalbert Dickhut, Helmut Bantz, Theo Wied, Friedel Overwien, Alfred Schwarzmann, Erich Wied, Robert Klein und Kurt Euteneuer.Dickhut unser bester Kunstturner. In: Nordwest-Zeitung (Oldenburger Nachrichten) vom 9. Juni 1952, S. 5. Im Olympischen Zwölfkampf beim Deutschen Turnfest 1953 kam der Bad Kreuznacher auf den achten Rang.Drei Deutsche vor Olympiasieger Günthard. In: Nordwest-Zeitung (Oldenburger Nachrichten) vom 7. August 1953, S. 4. Mit der deutschen Mannschaft belegte Schnepf bei den Turn-Weltmeisterschaften 1954 den vierten Platz und kam im Einzel-Mehrkampf auf den 52. Rang unter 132 Teilnehmern In: romgym.ro, abgerufen am 7. November 2021.. Die Ausscheidungen für die Olympischen Sommerspiele 1956 beendete Schnepf erneut auf dem neunten Rang hinter Bantz, Dickhut, Hans Pfann, Klein, Theo und Erich Wied, Herbert Schmitt und Friedhelm Irle.Großartiger Leistungsbeweis der deutschen Turner. In: Nordwest-Zeitung (Oldenburger Nachrichten) vom 16. Juli 1956, S. 5. Im November 1999 wurde Schnepf für seine Verdienste um das Turnen zum Ehrenmitglied des Turngaus Nahe ernannt.Gibt es bald einen Wechsel im Turngau? In: Rhein-Zeitung vom 22. November 1999. Nach dem Krieg im elterlichen Heizungsbauunternehmen eingestiegen, lebte Schnepf seit den 1950er Jahren in Roxheim und verstarb dort im Alter von 82 Jahren unerwartet beim Turntraining.

Einzelnachweise

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