mini|Kirche St. Martin in Leimbach mini|Innenansicht Die evangelische Dorfkirche St. Martin steht in Leimbach, einem Ortsteil der Stadt Nordhausen im Landkreis Nordhausen in Thüringen.

Geschichte Die erste Kirche des Dorfes Leimbach wurde vor dem 14. Jahrhundert mit Steigerthaler Gips-Bruchstein errichtet und stand wohl schon 1254, dem Jahr der Ersterwähnung des Ortes.

Die heutige Kirche wurde 1790 im Barock-Stil umgebaut. Der markante achteckige Turmbau erfolgte elf Jahre später. Auch die Siedlung Himmelgarten gehört zum Ortsteil der Stadt Nordhausen. Himmelgarten ist ein Ableger des einstigen Klosters und späteren Gutes. Abgerufen am 14. Februar 2014Bau-Beschreibung

Ausstattung mini|Die Glocken Die Orgel mit 19 Registern, verteilt auf 2 Manuale und Pedal, wurde 1852 von Gottlieb Knauf gebaut.Uwe Pape (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Band 1: Thüringen und Umgebung, S. 316. Pape Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-921140-58-1Orgelgeschichte

Die drei Bronzeglocken und das Turmuhrwerk vom Anfang des 19. Jahrhunderts sind erhalten. Sehenswert sind auch der Taufstein und die Glasmalereien.

Literatur Thomas Müller: Die Kirchen im Südharz. mit Fotografien von Christoph Keil und anderen. Nordhausen 2017, S. 128f.

Weblinks

Die Kirche bei der Stiftung KiBa Die Kirche auf www.harzlife.de Liste der Pfarrer bei NordhausenWiki

Einzelnachweise

Leimbach Leimbach Leimbach Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren Kategorie:Kulturdenkmal in Nordhausen Kategorie:Ersterwähnung 1254