Der William-Dieterle-Filmpreis wird alle drei Jahre von der Stadt Ludwigshafen am Rhein für „herausragende cineastische Leistungen in der Beschäftigung mit kulturellen und gesellschaftlichen Fragen“ an Filmemacher im deutschsprachigen Raum vergeben. Neben dem Hauptpreis wird jeweils auch ein Sonderpreis „zur Förderung der Verständigung zwischen verschiedenen kulturellen und ethnischen Gruppen“ ausgeschrieben.

Die Preise werden „in Würdigung der Verdienste“ des Regisseurs William Dieterle, dessen Geburtsstadt Ludwigshafen am Rhein ist, von einem Beirat auf Vorschlag einer aus drei Filmexperten bestehenden Fachjury vergeben. Begründet wurde der Filmpreis 1993 anlässlich des hundertsten Geburtstages Dieterles.Williams-Dieterle-Filmpreis für Marie Miyayama

Bisherige Preisträger

Hauptpreis 1993: Gordian Maugg für Der Olympische Sommer 1996: Jeanine Meerapfel und Alcides Chiesa für Amigomio und Uli Kick für Todorov – ein Gangsterfilm 1999: Lutz Dammbeck für Das Meisterspiel 2002: Andreas Dresen für Halbe Treppe 2006: Gordian Maugg für Zeppelin! 2009: Marie Miyayama für Der rote Punkt 2013: Klaus Stanjek für Klänge des Verschweigens

Sonderpreis 1993: Nina Gladitz und Perez Lorenzo für Perlasca 1996: Andreas Guttner für Kreuz und Quer 1999: Fatih Akın für Kurz und schmerzlos 2002: Christian Bauer für Missing Allen, Marion Kainz für Der Tag, der in der Handtasche verschwand und Marc Rothemund für Die Hoffnung stirbt zuletzt 2013: Katinka Zeuner für Jalda und Anna – Erste Generation danach

Seit 2013 erfolgten keine weiteren Preisverleihungen mehr (Stand Mai 2021).

Weblink Porträt Williams-Dieterle-Filmpreis

Einzelbelege

Kategorie:Filmpreis (Deutschland) Kategorie:Auszeichnung (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Kunst (Ludwigshafen am Rhein) Kategorie:Erstverleihung 1993 Kategorie:William Dieterle