Europa anders (ANDERS) war ein im Vorfeld der Europawahl 2014 gegründetes politisches Bündnis in Österreich. Es bestand aus der Kommunistischen Partei Österreichs, der Piratenpartei, der Partei Wandel und Unabhängigen, wie Martin Ehrenhauser.Europa anders - Über uns, eine Liste der MitgliedsparteienAlternative für Hackler, die mit Braunen in FPÖ nix am Hut haben Interview mit Martin Ehrenhauser. Wiener Zeitung Bei der Europawahl 2014 erreichte das Bündnis 2,1 % der Stimmen in Österreich und verfehlte damit den Einzug ins Europaparlament.Endgültiges Endergebnis der Europawahl 2014 im Webauftritt des Bundesministeriums für Inneres

Gründungskonvent und Fortbestand nach der EU-Wahl Am 1. März 2014 fand der offizielle Gründungskonvent in Wien statt, bei dem Martin Ehrenhauser als Spitzenkandidat für die Europawahl 2014 gewählt wurde., das Gründungskonvent auf europaanders.atLivestream des Gründungskonvents auf europaanders.at

Eine parteiinterne Initiative der Piratenpartei hat ihre Bundesgeschäftsführung im August 2014 beauftragt, das Wahlbündnis aufzulösen. Die Piraten begründeten diesen Schritt u. a. damit, das Wahlergebnis sei „ein deutliches Zeichen gegen weitere Kooperationen dieser Art“ gewesen.Initiative i5150: Wahlbündnis formal auflösen Österr. Piratenpartei, abgerufen am 9. August 2014 (Stand: „vor 7 Tagen“, d. h. am 2. August) Über den Fortbestand des Wahlbündnisses durch die anderen Partner sind bisher keine offiziellen Verlautbarungen bekannt geworden.

Kandidaten EU-Wahl 2014 Die beiden Spitzenkandidatenplätze für die Wahl zum Europäischen Parlament 2014 wurden für Parteiunabhängige reserviert und gingen beim Gründungskonvent an Martin Ehrenhauser und Ulli Fuchs.Europa anders – Kandidaten, Die Kandidatenliste Die restliche Liste wurde abwechselnd von den Kandidaten der KPÖ, Piratenpartei und dem Wandel aufgefüllt. Die Spitzenkandidaten der Parteien waren: KPÖ: Waltraud Fritz Piratenpartei: Lukas Daniel Klausner Wandel: Fayad Mulla

Programm Kernpunkte Die Kernpunkte wurden schon im Kooperationsvertragwiki.Piratenpartei.at – Kooperationsvertrag, der Kooperationsvertrag der drei Parteien beschlossen. Diese sind: Innovative Demokratie, Partizipation und mündige Gesellschaft Netzfreiheit, Datenschutz und offenes Wissen Chancengleichheit, Verteilungsgerechtigkeit und Sicherung des Sozialstaats Nachhaltiges Wirtschaften und Zukunft der Arbeit Aktive Friedenspolitik und Solidarität

Allgemeines Programm Das Wahlprogramm beschreibt ausgehend von vier Kernfragen auf acht Seiten eine „andere EU“.Europa anders – das Wahlprogramm Zu jeder Frage gibt es eine weitere Präambel und konkrete Forderungen: Wer hat das Sagen? Initiativrecht für das Europäische Parlament und Abschaffung des Rates Ablehnung von intransparent und undemokratisch beschlossenen Abkommen wie TTIP oder den ESM Volle finanzielle Transparenz Wer profitiert von der digitalen Revolution? Grundrecht auf Breitbandzugang zum offenen und freien Internet Verbot einer Totalüberwachung Freier Zugang zu Wissen und Forschung Wem dient die Wirtschaft? Progressive und gleiche Besteuerung von Lohn-, Unternehmens- und Kapitaleinkommen Europaweite Finanztransaktionssteuer Verbot von Bankenrettungen auf Kosten der Gesellschaft und Stopp von Privatisierungen kommunalen und öffentlichen Eigentums Wie viele Leben kostet unser Frieden? EU-weite Abrüstung Auflösung der EU-Battle-Groups Volle Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention und menschenwürdige Versorgung von Flüchtlingen

EsEuropa anders – Programmentwicklung. europaanders.at wurde bis zum 22. Februar 2014 in einem offenen Prozess entwickelt. Umgesetzt wurde das über eine Website, auf der der Programmentwurf von allen mitgestaltet werden konnte.

Volksbegehren Anlässlich des Protestcamps am BallhausplatzÖsterreich Zeitung – Ehrenhauser verbrachte Nacht am Ballhausplatz zum Hypo-Haftungsboykott wurde ein Volksbegehren zur Abhaltung einer Volksabstimmung über Haftungen des Staates von Banken initiiert.

Weblinks Offizielle Website Neuwal - Bericht zur Pressekonferenz

Einzelnachweise

Kategorie:Partei (Österreich) Kategorie:Parteigründung 2014