Carl Ludwig Graf von Wolffersdorff (* 15. Juni 1700 in Silberstraße; † 5. Oktober 1774 in Dresden) war königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Oberhofjägermeister, Direktor und Oberinspekteur sämtlicher Flöße sowie Besitzer des Rittergutes Grödel bei Riesa.
Er stammte aus dem vogtländischen Adelsgeschlecht von Wolffersdorff. Für seine Verdienste wurde er während des Reichsvikariats von Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen am 25. Juli/16. August 1741 in den Grafenstand des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation erhoben.Sächsisches Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden, Loc. 5196 und Loc. 10430.
Ludwig von Wolffersdorff hinterließ keine Nachkommen, wodurch der Grafentitel der von Wolffersdorff wieder erlosch.
Wappen Blasonierung: Quadriert und mit einer zwischen dem dritten und vierten Felde eingeschobenen quer geteilten Spitze, in welcher oben ein Schach von Schwarz und Gold, unten in Grün ein goldenes Jagdhorn erscheint. 1 und 4 in Rot ein silberner Adler; 2 und 3 in Gold ein aufgerichteter natürlicher Wolf.
Literatur Gothaisches genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. 40. Jg. 1867, S. 1103.
Einzelnachweise
Kategorie:Beamter (deutsche Geschichte) Kategorie:Person (sächsische Geschichte) Carl Ludwig Kategorie:Titulargraf Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1700 Kategorie:Gestorben 1774 Kategorie:Mann