mini|Giovanni Ricci (im Hintergrund nahe der Palasttür auf der Treppe) auf dem Internationalen Symposium über Algebraische Geometrie in Rom 1965. Im Vordergrund, von links: Enrico Bompiani spricht mit Giovanni Battista Rizza und Vittorio Dalla Volta mini|Die mathematische Bibliothek der Universität Mailand ist nach Giovanni Ricci benannt. Giovanni Ricci (* 17. August 1904 in Florenz; † 9. September 1973 in Mailand) war ein italienischer Mathematiker.

Leben Ricci studierte an der Scuola Normale Superiore in Pisa mit dem Laurea-Abschluss bei Luigi Bianchi 1925 mit einer Dissertation über Differentialgeometrie.Giovanni Ricci beim Mathematics Genealogy Project Nach zwei Jahren als Assistent in Rom kehrte er nach Pisa zurück als Professor an der Scuola Normale. 1936 wurde er Professor für Analysis in Mailand.

Er arbeitete über additive Zahlentheorie wie die Goldbach-Vermutung, über die Verteilung der Primzahlen und das siebte Hilbertsche Problem (Transzendente Zahlen). Neben Zahlentheorie befasste er sich auch mit Funktionentheorie.

1957 wurde er korrespondierendes Mitglied der Accademia dei Lincei und 1962 der Accademia delle Scienze di Torino. Zu seinen Doktoranden zählt Enrico Bombieri. Ricci war Präsident der Unione Matematica Italiana.

Weblinks

Italienische Biografie von Tricomi Giovanni Ricci in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Zahlentheoretiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Scuola Normale Superiore) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Mailand) Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei Kategorie:Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1973 Kategorie:Mann