mini|Sudabeh Mortezai (2015) Sudabeh Mortezai (* 1968 in Ludwigsburg, Deutschland) ist eine österreichische Filmemacherin.

Leben Sudabeh Mortezai wurde 1968 als Tochter iranischer Eltern in Ludwigsburg geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Wien und Teheran. Sie studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien, später Film an der UCLA in Los Angeles.Kurzbiografie auf dok.at, abgerufen am 4. Februar 2014 Es folgten verschiedene Kurz- und Dokumentarfilme, so unter anderem 2009 Im Bazar der Geschlechter, der die weitverbreitete Praxis der Zeitehe im schiitischen Islam beleuchtet.Christopher Huber: Im Bazar der Geschlechter: „Mullahs reden gerne über Sex“ auf diepresse.com, 14. April 2010, abgerufen am 4. Februar 2014

Im Jahr 2014 legte Mortezai schließlich mit Macondo, dem Porträt eines tschetschenischen Flüchtlingsjungen, ihren ersten abendfüllenden Spielfilm vor. Der Film erhielt eine Einladung in den Wettbewerb der 64. Berlinale.Macondo im Wettbewerb der Berlinale auf berlinale.de, abgerufen am 4. Februar 2014.

Ihr zweiter Spielfilm Joy (2018) wurde zu den 75. Filmfestspielen von Venedig in die Sektion Giornate degli Autori eingeladen.Kleine Zeitung: 21 Filme rittern in Venedig um den Goldenen Löwen. Artikel vom 25. Juli 2018, abgerufen am 27. Juli 2018.

Mortezai ist Mitgründerin der Filmproduktionsgesellschaft FreibeuterFilm. mini|Sudabeh Mortezai bei der Berlinale 2014

Filmografie 2006: Children of the Prophet (Dokumentarfilm) 2009: Im Bazar der Geschlechter (Dokumentarfilm) 2014: Macondo 2018: Joy 2023: Europa

Auszeichnungen Für Im Bazar der Geschlechter: 2010: Gewinner „Bester Internationaler Dokumentarfilm“, DOCSDF, Mexiko 2011: Nominierung für den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ 2011: Gewinner „Bester ethnographischer Dokumentarfilm“, Espiello, Spanien Für Macondo: 2014: Gewinner MehrWERT Filmpreis, Viennale 2014: Gewinner Wiener Filmpreis in der Kategorie Spielfilm, Viennale 2014: Gewinner CICAE Award, Sarajevo Film Festival 2014: Nominierung LUX Prize des Europäischen Parlaments 2014: Gewinner "Outstanding Directorial Achievement Award", Scarborough Film Festival, Toronto, Kanada 2014: Gewinner Bestes Drehbuch und Cineuropa Award, Festival del Cinema Europeo, Lecce, Italien 2014: Gewinner Firebird Award, Young Cinema Competition, Hong Kong International Film Festival 2014: Gewinnerin Thomas Pluch Spezialpreis der Jury für das Drehbuch von Macondo Für Joy: 2018: Internationale Filmfestspiele von Venedig 2018 – Sektion Giornate degli Autori Europa Cinemas Label – Best European Film. Artikel vom 7. September 2018, abgerufen am 7. September 2018.Erfolg für Mortezais „Joy“ in Venedig: ORF-kofinanziertes Drama mit Europa Cinemas Label und Hearst Film Award ausgezeichnet. OTS-Meldung vom 7. September 2018, abgerufen am 7. September 2018. Hearst Film Award – Best Female Director. Artikel vom 6. September 2018, abgerufen am 7. September 2018. 2018: London Film Festival – Auszeichnung als bester Film2018 competition winners announced at the 62nd BFI London Film Festival. Artikel vom 20. Oktober 2018, abgerufen am 23. Oktober 2018.Preise für Joy auf dem BFI London Film Festival. Artikel vom 22. Oktober 2018, abgerufen am 23. Oktober 2018. 2018: Chicago International Film Festival – Auszeichnung mit dem Silver Hugo Special Jury PrizeCinema Chicago: Awards Announced for 54th Chicago International Film Festival. Abgerufen am 23. Oktober 2018. 2018: Viennale – Wiener Filmpreisorf.at: Viennale 2018: Preisregen und gute Auslastung. Artikel vom 8. November 2018, abgerufen am 8. November 2018. 2019: Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film 2019: Nominierung für den Thomas-Pluch-Drehbuchpreis (Hauptpreis und Spezialpreis der Jury) 2020: Auszeichnung mit dem Österreichischen Filmpreis in den Kategorie Bestes Drehbuch, Beste Regie und Bester Spielfilm

Für Europa: Fünf Seen Filmfestival: Auszeichnung mit dem Fünf Seen Filmpreis als Bester SpielfilmRobin Kirsch: Fünf Seen Filmpreise gehen nach Österreich. In: Blickpunkt:Film, 11. September 2024. Viennale 2023: Auszeichnung mit dem Spezialpreis der Jury (Sudabeh Mortezai) Österreichischer Filmpreis 2024: Nominierung in der Kategorie Bester Spielfilm und Bestes Drehbuch

Sonstige: 2017: Outstanding Artist Award für FilmderStandard.at: "outstanding artist awards" für Knebl, Willi und Weidenholzer. Artikel vom 14. November 2017, abgerufen am 3. Dezember 2017.

Weblinks Offizielle Website des Films

Offizieller Webauftritt von FreibeuterFilm

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Träger des Österreichischen Filmpreises Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Frau Kategorie:Iraner